Der Atlas 696 G von Pilote.

Der Atlas 696 G von Pilote. (Foto: © Autoren-Union Mobilität/Michael Kirchberger)

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Pilote √ľberrascht mit einem neuen Teilintegrierten

Die Franzosen setzen mit ihrer Baureihe Atlas auf den Ford Transit. Mit dem Atlas 696 G kommt ein mittelgroßer Teilintegrierter dazu.

Die französische Marke Pilote überrascht mit einem neuen Modell, dem Atlas 696 G. Im Vorfeld hatte das Unternehmen unter dieser Baureihen-Bezeichnung bereits einen Kastenwagen auf Basis des Ford Transit vorgestellt, jetzt gesellt sich ein mittelgroßer Teilintegrierter dazu. Er ist 6,98 Meter lang und nur 2,18 Meter breit, nutzt die Transit-Version Trail, die mit markantem Kühlergrill und grobstolligen Reifen auf Offroad-Optik setzt und mit einem Sperrdifferenzial an der Vorderachse bestückt ist.

Flexibles Raumkonzept und Komfort: Der Atlas 696 G im Detail

Der Atlas hat Längsbetten im Heck, vorne bietet eine Face-to-Face-Sitzgruppe Variabilität. Ein Hubbett bringt zwei weitere Schlafplätze an Bord. Auf den weiter vorn angeordneten Längssitzbänken können vier Camper zum Dinner zusammenfinden. Werden die drehbaren Kapitänssessel im Fahrerhaus mit einbezogen, steigt die Zahl der Essengäste auf maximal sechs. In der Heckgarage gibt es allerdings nur Platz für zwei Fahrräder, zu wenig für einen Camper, der Familien beherbergen soll.

So muss ein zusätzlicher Träger am Heck oder auf der Anhängerkupplung montiert werden, falls alle Mitreisenden, am Stellplatz angekommen, mobil sein sollen. Schick ist das Raumbad in Wagenmitte, das sich aus einer separaten Dusche auf der Fahrerseite und einem Toilettenraum mit Waschbecken und WC auf der anderen Seite zusammensetzt. Wird dessen Tür um 90 Grad geschwenkt, rastet sie neben dem Duschraum in einem Schloss ein, so entsteht ein großzügiger Ankleidebereich und ein Sichtschutz für das Schlafzimmer. Motorisiert ist der Atlas 696 G mit einem 170 PS (125 kW) starken Diesel, sein zulässiges Gesamtgewicht liegt bei 3,5 Tonnen.

Serienmäßige Sicherheitsmerkmale und Ausstattung des Basisfahrzeugs

Das Basisfahrzeug ist unter anderem serienmäßig mit einem Spurassistenten, Kollisionswarner sowie Windschutzscheibe und Außenspiegel mit Heizung ausgerüstet. 83.990 Euro soll das Pilot-Mobil kosten, die ersten Fahrzeuge kommen im Frühjahr zu den Händlern.

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Wenig später soll ein weiterer Atlas-Grundriss erscheinen, der 656 D ist etwas kürzer und verzichtet auf das Schlafzimmer im Heck. Geschlafen wird hier nur im Hubbett, hinten wird ein noch größeres Badeabteil eingebaut. Etwa 74.000 Euro soll der kleinere der Atlas-Brüder kosten.

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Text: / handwerksblatt.de