(Foto: © Hyundai)

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Starke Marke, starke Preise

Restwerte: Wie viel ist mein Neuwagen spÀter Wert? Die Prognose beeinflusst die Leasingrate und das Kaufverhalten. Hyundai, eine Marke mit starken Restwerten, zeigt, wie der Markt tickt.

Käufer eines Neuwagens wissen: Im ersten Jahr ist der Wertverlust immer hoch, aber sie machen sich in der Regel weniger Gedanken um den Verkauf. Anders sieht es schon bei Leasingraten aus. Wie hoch sie ausfallen, hängt ganz entscheidend von dem Wert ab, den ein Käufer für das Modell nach 36 Monaten und 10.000 Kilometern jährlicher Laufleistung noch zahlt.

Eine starke Marke hat geringere Wertverluste als andere

Gebrauchtwagenexperten wie die von der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) prognostizieren den Wert, auch für komplett neue Modelle, und liegen bei einer Fehlerquote von einem Prozent ziemlich gut. Das Fazit: Eine starke Marke hat geringere Wertverluste als andere – weshalb Hyundai prompt einen Workshop zum Gebrauchtwagenmarkt auf die Beine stellte. Denn die DAT-Experten bescheinigen Hyundai einen höheren Restwert als direkten Mitbewerbern.

"Ein hoher Restwert eines Fahrzeugs bedeutet gleichermaßen massive Vorteile für Kunden, Handel, Finanzdienstleister und Hersteller", erklärt Martin Weiss, Leiter Gebrauchtfahrzeugwerte, Deutsche Automobil Treuhand GmbH. "Er minimiert finanzielle Risiken, schafft Planungssicherheit und reduziert die Kosten über die Haltedauer." Hohe Restwerte bedeuten niedrige Raten, weil die Kapitalkosten niedriger ausfallen können, weshalb der Handel attraktive Konditionen schnüren kann. Verkäufer wiederum können sich über bessere Verkaufspreise freuen.

Wie wird der Restwert bestimmt?

Bestimmt wird der Restwert eines Neuwagens durch Faktoren, die sich in die vier Kategorien Produkt, Strategie, Technik und Makroökonomie einordnen lassen. Die ersten beiden Faktoren können die Autohersteller maßgeblich beeinflussen, bei den anderen beiden können auch sie nur zugucken. Makroökonomie meint die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wie Inflation, Konsumklima, Markttrends oder Verfügbarkeit. Die Lieferprobleme der letzten Jahre durch fehlende Teile (Ausfall mehrerer Chipwerke), verstopfte Lieferwege (der steckengebliebene Frachter im Suez-Kanal), Hafenschließungen (Lockdown des Hafens von Shanghai) und den Krieg (Boykott russischer Produkte, zwischenzeitlicher Wegfall ukrainischer Produkte) haben für eine Verknappung von Gütern gesorgt und die Preise entsprechend beeinflusst. Auch hohe Zinsen, die Inflation oder die Energiekrise haben Kosten und damit Preise deutlich nach oben getrieben. Und wenn der Gesetzgeber Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot verhängt, reagiert der Markt ebenfalls.

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Auch auf die Technik hat der Hersteller wenig Einfluss, mal abgesehen vom Qualitätsaspekt. Denn Technik meint allgemein den Zustand des Wagens, also wie der Besitzer beispielsweise über die Haltedauer sein Fahrzeug gepflegt hat. Auch das Segment spielt eine Rolle: Ein SUV verkauft sich besser als ein Kombi. Hinzu kommen die klassischen technischen Faktoren: wie viele Kilometer auf dem Tacho stehen, wie alt das Fahrzeug ist und was für eine Motorisierung unter der Haube steckt.

Produktpalette ist ebenfalls entscheidend

Strategie steht für die Ausrichtung des Herstellers, wie groß das Netz ist, welche Rabattpolitik er fährt und mit welchen Vertriebsprogrammen er im Markt agiert. Wer große Flotten mit seinen Modellen ausstattet, steht am Ende nicht so gut da wie ein Unternehmen, das eher den Kleinflottenmarkt bedient. Hyundai profitiert von seiner Stärke im Privatkundenbereich bei gleichzeitig reduziertem Nachlassverhalten und der Tatsache, dass 58 Prozent des Flottengeschäfts auf Kleinflotten mit maximal neun Fahrzeugen entfallen. "Natürlich ist unser umfangreiches Produktprogramm eine der Säulen unseres Markenimages", freut sich Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland.  "Dazu zählen außerdem das preisgekrönte Design unserer Fahrzeuge, unsere vorbildliche Garantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung und unser starkes Händlernetz."

Mit seiner Produktpalette ist die koreanische Marke in fast allen Fahrzeugsegmenten vertreten und bietet zudem alle Antriebe an, von Verbrenner über Hybrid bis zum rein elektrischen Modell und – als einer von zwei Anbietern überhaupt – zur Brennstoffzelle. Der Lohn dieser ganzen Bemühungen: Hyundai schneidet in Vergleichtests oft besser in deutschen und internationalen Medien ab als die Wettbewerber – und freut sich regelmäßig über die gängigsten Restwertauszeichnungen.

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Text: / handwerksblatt.de

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