Das Cito-Sportheftpflaster von 1896 ist das weltweit erste technische Klebeband.

Das Cito-Sportheftpflaster von 1896 ist das weltweit erste technische Klebeband. (Foto: © Tesa SE)

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125 Jahre Innovationen - tesa hält die Welt zusammen

1896 kam das erste technische Klebeband auf den Markt. Eigentlich als Heftpflaster entwickelt, war es das erste Klebeband, das zum Flicken von Fahrradschläuchen genutzt werden konnte.

Es steckt milliardenfach in Smartphones, in Elektroautos schützt es im Fahrgastraum vor einem Batteriebrand, kein Wind pfeift mehr durchs Haus, Pinguine tragen Ortungsgeräte damit im Gefieder. Ob in elektronischen Geräten, Autos, Gebäuden, Flugzeugen - technische Klebebänder übernehmen in vielen Branchen und bei komplexen Prozessen eine immer wichtigere Funktion.

(K)Leben leichter gemacht

Die Auseinandersetzung mit den Elementen wie etwa Feuer, Wasser und Luft ist eine immer neue Herausforderung, der sich mehr als 500 Entwicklerinnen und Entwickler in den Laboren zwischen Europa, Asien und den USA stellen. Über 7000 Produkte sind so entstanden. Innovationen von tesa haben in Industrie, Gewerbe und Haushalt das (K)Leben leichter gemacht, teilweise sogar revolutioniert. Was gestern noch ein Fahrrad-Flicken war, ist heute längst Hightech - und immer nah am Puls der Zeit. "Mut, Ausdauer und Innovationskraft gehören untrennbar zu unserer tesa DNA", erklärt Dr. Norman Goldberg, Vorstandsvorsitzender der tesa SE.

Der Blick auf "125 Jahre Innovationen" richtet sich nach vorn und natürlich auch zurück. Mit einer großen Portion Pionier- und Innovationsgeist wurde aus einem Flop ein Bestseller. Eigentlich wollte der Apotheker Dr. Oscar Troplowitz in den 1890er-Jahren ein neues Heftpflaster vermarkten, doch dieses klebte zu heftig auf der Haut. Troplowitz funktionierte es kurzerhand zum Fahrrad-Flicken um und kreierte daraus das erste technische Klebeband, das "Cito-Sportheftpflaster".

Universalhelfer tesa

Die freie Fahrt für unterschiedliche Klebeprodukte nahm ihren Lauf. Gegen schlechte Straßenlagen halfen in den 1930er-Jahren Wadenwickel aus Kautschuk für die Autofederungen. Heute schützen hochspezielle tesa Klebepads die Insassen von Elektroautos im Falle eines Batteriebrandes. In der Nachkriegszeit dämmte tesamoll® wohltuend das Scheppern in Radiogeräten. Heute sind hauchdünne Hightech-Tapes Temperaturmanager in Smartphones.

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Mobilität kennt keinen Stillstand; gute Ideen und innovative Höchstleitungen beschleunigen den Fortschritt. Die global agierende Automobilindustrie steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte. Mehr als 130 Klebeanwendungen können sich heute in einem Pkw befinden. Was anno 2021 per Roboter aufgebrachte Klebepads in einem E-Auto sind, waren vor 90 Jahren Wadenwickel für das Federbein eines Vorkriegs-Vehikels.

Jeder Alltag hat seine Helden. Oft heißen sie tesa, denn die technischen Klebeprodukte haben im Laufe ihrer Geschichte millionenfach den Nagel auf den Kopf getroffen.

Text: / handwerksblatt.de

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