Der Deutsche Computerspielpreis 2021
DCP 2021: Moderatorin Barbara Schöneberger und Entertainer Uke Bosse führten durch die digitale Preisverleihung.

DCP 2021: Moderatorin Barbara Schöneberger und Entertainer Uke Bosse führten durch die digitale Preisverleihung. (Foto: © Franziska Krug/Getty Images für Quinke Networks)

Desperados III bestes Computerspiel 2021

Kurzweilig und unterhaltsam. Im Live-Stream zeichnete Barbara Schöneberger gemeinsam mit Uke Bosse bei einer digitalen Preisverleihung die besten Computerspiele Deutschlands aus. Die Gewinner im Überblick.

Die Trophäe des Deutschen Computerspielpreises. Foto: © Franziska Krug/Getty Images für Quinke NetworksDie Trophäe des Deutschen Computerspielpreises. Foto: © Franziska Krug/Getty Images für Quinke Networks

The Winner is: Desperados III, ein Wildwest-Taktikspiel aus dem Entwicklerstudio Mimimi Games in München, das außerdem als "Studio des Jahres" ausgezeichnet wurde. Für die Fans von Computerspielen war es eine spannende Preisverleihung. Mit smarten Einspielern, vielen Liveschaltungen und dem gelaunten Moderations-Duo wurde das Publikum wurde das Publikum an den Bildschirmen bestens unterhalten. Für eine gelungene Einstimmung sorgte das Begrüßungsvideo von Staatsministerin Dorothee Bär, Bundesminister Andreas Scheuer und game-Geschäftsführer Felix Falk.

Der Deutsche Computerspielpreis

Stolze Gewinner: Desperados III aus dem aus dem Münchner Entwicklerstudio Mimimi Games. Foto: © Franziska Krug/Getty Images für Quinke NetworksStolze Gewinner: Desperados III aus dem aus dem Münchner Entwicklerstudio Mimimi Games. Foto: © Franziska Krug/Getty Images für Quinke Networks

In ihrer Begrüßungsrede betonte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung: "Mit dem Deutschen Computerspielpreis würdigen wir die Games-Community, eine Community, die mir ganz besonders am Herzen liegt. Die Games-Kultur zeigt uns nicht nur, aber besonders in dieser Pandemie, welchen Spirit wir momentan brauchen – nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern kreativ, agil und experimentell mit der Situation umgehen!"

Das bestätigte auch Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Games sind so viel mehr, als viele denken. Viele Bereiche unseres Alltags profitieren von den technischen Innovationen und dem Know-how der Branche. Das reicht von Architektur und Bau über Mobilität und Bildung bis hin zu Gesundheit und Pflege."

Alle Preisträger 2021 im Überblick

(innerhalb der Kategorien in alphabetischer Reihenfolge, in Klammern: Entwickler-Team und Publisher)

Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel):

  • Desperados III (Mimimi Games / THQ Nordic)

Die beiden weiteren Nominierten erhalten jeweils 30.000 Euro:

  • Cloudpunk (ION Lands)
  • Iron Harvest (King Art / Koch Media)

Bestes Familienspiel (dotiert mit 80.000 Euro für das Gewinnerspiel):

  • El Hijo – A Wild West Tale (Honig Studios, Quantumfrog / HandyGames – a THQ Nordic Division)

Die beiden weiteren Nominierten erhalten jeweils 20.000 Euro:

  • Curious Expedition 2 (Maschinen-Mensch / Thunderful)
  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Nachwuchspreis – Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro für das beste Debüt):

  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Die beiden weiteren Nominierten erhalten jeweils 20.000 Euro:

  • Penko Park (Ghostbutter)
  • Scribble It! (Detach Entertainment)

Nachwuchspreis – Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro für den besten Prototypen):

  • Passing By (Hannah Kümmel, Jan Milosch, Marius Mühleck, Ilona Treml)

Die vier weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:

  • Ampere (Laura Brosi, Mathieu Hentschel, Christopher Meier, Dave von Felten)
  • Get Together (Alyssa Cooper, Heinrich Hammann, Mathilde Hoffmann, Maike Koller, Moritz Reinert, Nicolai Scham, Simon Sturm)
  • Mukana – Battle of Asgard (Andreas Bechert, Felix Graf, Stefan Gruber, Tim Hoffmann, Alexander Keussen)
  • The Social Engineer (Fabian Fischbach, Daniel Hirschle, Pascal Jansen)

Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Holoride (Holoride)

Beste Spielewelt und Ästhetik (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Cloudpunk (ION Lands)

Bestes Gamedesign (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Bestes Serious Game (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Welten der Werkstoffe (Cologne Game Lab der TH Köln)

Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Polarized! (Marcel-André Casasola Merkle / TheCodingMonkeys)

Bestes Expertenspiel (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Suzerain (Torpor Games / Fellow Traveller)

Bestes Internationales Spiel (undotiert):

  • The Last of Us Part II (Naughty Dog / Sony Interactive Entertainment)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert):

  • Animal Crossing: New Horizons (Nintendo)

Spielerin/Spieler des Jahres (undotiert):

  • Gnu (Jasmin K.)

Studio des Jahres (dotiert mit 40.000 Euro):

  • Mimimi Games (München)

Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro):

  • Indie Arena Booth Online 2020 (Super Crowd Entertainment)

 

Über den Veranstalter

Ausrichter des Deutschen Computerspielpreises sind die Bundesregierung – vertreten durch die Staatsministerin für Digitalisierung und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) – sowie der game-Verband der deutschen Games-Branche. Unterstützt werden sie dabei von der Stiftung Digitale Spielekultur. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert die Preisverleihung 2021.

Text: / handwerksblatt.de

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