Der Start der Autobahn GmbH sei eine wichtige Etappe im Übergang der Auftragsvergabe des Bundesfernstraßenbaus, sagt Felix Pakleppa.

Der Start der Autobahn GmbH sei eine wichtige Etappe im Übergang der Auftragsvergabe des Bundesfernstraßenbaus, sagt Felix Pakleppa. (Foto: © blasbike/123RF.com)

Autobahn GmbH: Investitionsmittel auf die Straße bringen

Politik

Das Baugewerbe hofft, dass mit dem Start der Autobahn GmbH des Bundes aus dem Investitionshochlauf nun schnell ein Planungs- und Bauhochlauf wird.

Mit der Autobahn GmbH übernimmt der Bund seit dem 1. Januar die Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Verwaltung und Finanzierung der Autobahnen, die vorher in der Verantwortlichkeit der einzelnen Länder lag. "Wir freuen uns, dass nach intensiven Vorbereitungen die neue Autobahn GmbH des Bundes endlich offiziell an den Start geht", sagt dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.

"Damit ist eine wichtige Etappe im Übergang der Auftragsvergabe des Bundesfernstraßenbaus gemeistert.“ Der Wirtschaftsstandort Deutschland sei auf eine funktionierende Infrastruktur und ein belastbares Verkehrsnetz angewiesen. Daher sei es richtig, dass Planung, Vergabe und Verwaltung von Straßenbauarbeiten auf den Bundesfernstraßen nun in einer Hand liegen.

Deutschlandweit planen, vergeben und bauen

"Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die Mittel aus dem Investitionshochlauf des Bundes auch tatsächlich auf die Straße zu bringen“, so Pakleppa. Er fordert, dass nun die operativen Prozesse so schnell wie möglich regulär laufen, "damit deutschlandweit geplant, vergeben und gebaut werden kann".

Die Betriebe des Baugewerbes hätten besonders im Krisenjahr 2020 demonstriert, dass sie den Herausforderungen auch unter schwierigen Bedingungen gewachsen sind. Sie hätten sowohl in Maschinen und Geräte investiert und weiter Personal ausgebildet und seien leistungsfähig und auf einen möglichen Bauhochlauf vorbereitet.

Quelle: ZDB

Text: / handwerksblatt.de

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