Das Impfen soll schneller gehen. Das fordern die IKK classic und der Sächsische Handwerkstag.

Das Impfen soll schneller gehen. Das fordern die IKK classic und der Sächsische Handwerkstag. (Foto: © Alexey Poprotsky/123RF.com)

Corona-Impfungen beschleunigen und Ärzten übertragen

Politik

Die IKK classic und der Sächsische Handwerkstag werben gemeinsam dafür, die Corona-Schutzimpfungen in der Bevölkerung zu intensivieren und schrittweise vollständig auf die niedergelassenen Haus- und Fachärzte zu übertragen.

Die handwerkliche Krankenkasse IKK classic und der Sächsische Handwerkstag setzen sich gemeinsam dafür ein, das Tempo der Corona-Schutzimpfungen in der Bevölkerung zu beschleunigen. Die Impfungen sollen dabei sukzessive vollständig auf die niedergelassenen Haus- und Fachärzte zu übertragen werden.

"In den vergangenen Wochen haben Ärzte gezeigt, dass sie große Bevölkerungsgruppen bei weitem schneller und effizienter immunisieren können als die vergleichsweise schwerfälligen Impfzentren", sagte Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen. "Daher spricht alles dafür, diese Aufgaben ohne weitere Verzögerung vollständig den niedergelassenen Ärzten zu übertragen."

Menschen aller Altersklassen impfen

Nach Einschätzung der Krankenkasse kann die Infrastruktur der nur noch befristet arbeitenden Impfzentren den Betriebsärzten zur Verfügung gestellt werden. Einige große Unternehmen hätten schon eigene Impfzentren vorbereitet; weitere würden es noch tun, wenn im Juni die Betriebsärzte in die Impfkampagne einsteigen.

Vor allem die Kleinst- und Kleinunternehmer im Handwerk fehlten die räumlichen Kapazitäten, um selbst Impfungen durchzuführen. Für den Sächsischen Handwerkstag komme es politisch jetzt besonders darauf an, das Impftempo in der Bevölkerung zu erhöhen und Menschen aller Altersklassen zu impfen, fordert Roland Ermer, so Präsident des Verbands.

Wirtschaft am Laufen halten

"Dabei sollten die politisch vorgegebenen Prioritäten beim Impfen aufgehoben und altersunabhängig verstärkt jenen Menschen ein Impfangebot unterbreitet werden, die die Wirtschaft unter diesen komplizierten Bedingungen überhaupt am Laufen halten. Die Hausärzte kennen ihre Patienten und deren Risikofaktoren am besten und verfügen über höchste Impfkompetenz.“

Quelle: Sächsischer Handwerktag

DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale DHB registrieren!

Text: / handwerksblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren: