Hans Peter Wollseifer (2. v. l.), Olaf Scholz (3. v. l) gemeinsam mit den anderen Vertretern der Deitschen Wirtschaft beim Münchener Spietzengespräch.

Hans Peter Wollseifer (2. v. l.), Olaf Scholz (3. v. l) gemeinsam mit den anderen Vertretern der Deitschen Wirtschaft beim Münchener Spietzengespräch. (Foto: © ZDH / Ortrud Stegner)

"Das Handwerk ist von größter Bedeutung für unsere Zukunft"

Politik

Auf der Internationalen Handwerksmesse in München kam Bundeskanzler Olaf Scholz mit der deutschen Wirtschaft zum Spitzengespräch zusammen.

"Nie war das Gespräch mit dem Bundeskanzler so wichtig wie in dieser Zeit", betonte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer bei der Pressekonferenz zum Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit Kanzler Olaf Scholz (SPD). "Es ist eine Zeit, in der nur Wirtschaft und Politik gemeinsam die anstehenden, Aufgaben, Probleme und Herausforderungen bewältigen können."

Es sei die Überzeugung des Kanzlers, dass das Handwerk "von größter Bedeutung für die Zukunft unseres Landes ist". Es sei die Voraussetzung für die Umsetzung politischer Beschlüsse. Handwerk verbinde Tradition und Innovation.

Energiesicherheit gewährleisten

Der Krieg in der Ukraine habe dramatische Konsequenzen in der Welt und auch in Deutschland, erklärte Scholz. Eine Herausforderung, die jetzt besonders wichtig werde, sei die Frage der Energiesicherheit. Hier wolle die Regierung "in nicht gekanntem Tempo" Fortschritte machen.

Um die angestrebte Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, müsse die Wirtschaft CO2-neutral werden und dafür viele Prozesse ändern. Auch hier sei Tempo gefragt: "Mein Ziel: Wir werden uns den Schneid nicht abkaufen lassen und nicht zwei Jahre brauchen für die Beschleunigungsgesetze, sondern alles in diesem Jahr auf den Weg bringen."

Karriere im Handwerk gleichwertig mit Studium

In puncto Berufsbildung wünsche sich Scholz "eine Veränderung in den Köpfen". Eine berufliche Ausbildung und eine Weiterbildung zum Meister im Handwerk sei gleichwertig mit einem Studium und ein guter Lebensweg mit guten Einkommensperspektiven. Die Regierung müsse alles dafür tun, dass sich junge Leute für eine Karriere im Handwerk entscheiden.

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Text: / handwerksblatt.de

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