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HWK Koblenz | Januar 2026
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Die Genossenschaftsbanken in Deutschland haben ihr Kreditgeschäft mit dem Mittelstand 2025 gesteigert: Firmenkundenkredite legten um vier Prozent zu, meldet der BVR. Besonders kräftig gewachsen sind Wohnbaukredite.
Die 646 Genossenschaftsbanken in Deutschland haben 2025 ihren Wachstumskurs im Kreditgeschäft fortgesetzt. Zu den Genossenschaftsbanken zählen die Volks- und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken, die PSD-Banken, die BBBank und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, außerdem einige Spezialinstitute.
Wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilt, haben sie 2025 ihr Kreditvolumen um 29 Milliarden Euro oder 3,6 Prozent auf 826 Milliarden Euro ausgebaut.
Kredite an Privatkunden stiegen um 3,2 Prozent auf 381 Milliarden Euro. Firmenkundenkredite legten um 4,0 Prozent auf 444 Milliarden Euro zu.
Kräftig gewachsen sind demnach Wohnbaukredite an Privat- und Firmenkunden: Diese wuchsen auf 490 Milliarden Euro - ein Plus von 16 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent.
"Dass das Kreditgeschäft der Genossenschaftsbanken trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland gewachsen ist, zeigt: Unsere Volksbanken Raiffeisenbanken sind für den Mittelstand auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Finanzierungspartner", betont BVR-Präsidentin Marija Kolak (Foto).
Der Wohnimmobilienmarkt erhole sich, stehe aber vor Herausforderungen wie hohe Baukosten und lange Verwaltungsverfahren. "Mit dem Bau-Turbo hat die Bundesregierung bereits einen wichtigen Schritt für schnellere Genehmigungsprozesse getan. Jetzt muss auch das Eckpunktepapier zum Gebäudetyp E zügig in ein Gesetz überführt werden, damit Bauen durch den Verzicht auf überflüssige Komfortstandards wieder bezahlbar wird. Auch die Sparfähigkeit und die Sparbereitschaft normalverdienender Haushalte sollte gestärkt werden, zum Beispiel durch eine Erhöhung der Einkommensgrenzen und des zu fördernden Höchstbetrags bei der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage", so Kolak weiter.
Quelle: BVR
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