"Die Europäische Union steht für 70 Jahre Frieden und Freiheit, für Demokratie, Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit", sagt Hans Peter Wollseifer

"Die Europäische Union steht für 70 Jahre Frieden und Freiheit, für Demokratie, Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit", sagt Hans Peter Wollseifer (Foto: © Paul Grecaud/123RF.com)

"Europäische Union ist von großer Bedeutung für das Handwerk"

Politik

Jedes Jahr am 9. Mai feiert die Europäische Union den Europatag. Die EU trage entscheidend zur Sicherheit, zum Wohlstand und zur Lebensqualität der Handwerksunternehmer bei, betont Handwerkspräsident Wollseifer.

Am 9. Mai feiert die Europäische Union jedes Jahr den Europatag. Aus diesem Anlass betont Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer: "Eine handlungsfähige und zukunftsfähige Europäische Union ist von großer Bedeutung für unsere Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten. Wir profitieren von der Sicherheit und dem Wohlstand, die Europa uns bringen." Die Europäische Union stehe für 70 Jahre Frieden und Freiheit, für Demokratie, Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit.

Hans Peter Wollseifer Foto: © ZDH/SchueringHans Peter Wollseifer Foto: © ZDH/Schuering

"Sie trägt entscheidend zur Sicherheit, zum Wohlstand und zur Lebensqualität der Handwerksunternehmer bei: Das ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass Handwerksbetriebe und ihre Beschäftigten erfolgreich arbeiten und wirtschaften können", erklärt Wollseifer. Es gebe sicherlich Dinge zu verbessern und weiterzuentwickeln. Bei der Konferenz zur Zukunft Europas sei darüber zu diskutieren. Die Bewältigung der Corona-Pandemie und die wirtschaftliche Erholung, mehr Anstrengungen in den Bereichen Klimaschutz und Digitalisierung, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft seien Herausforderung und Chance zugleich.

Größere Katastrophe verhindert

Die Vision des Handwerks sei eine sichere, lebenswerte und verantwortungsvolle EU. Wollseifer: "Europa ermöglicht unseren Betrieben und ihren Beschäftigten, sich im Binnenmarkt frei zu bewegen, grenzüberschreitend Aufträge anzunehmen, mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten und den eigenen Kundenstamm zu erweitern. Zugleich ist das Handwerk regional verortet und verankert, Qualität und nachhaltiges Wirtschaften genießen hohes Ansehen."

Die Pandemie habe gezeigt, wie schnell die als selbstverständlich angenommenen Grundfesten der EU und das inzwischen nahezu selbstverständliche grenzüberschreitende Arbeiten und Zusammentreffen erschüttert werden können. "Wir haben aber auch gesehen, wie gemeinsames Handeln dazu beigetragen hat, eine noch größere Katastrophe abzuwenden. Ein historisches Wiederaufbaupaket in Höhe von 750 Milliarden Euro wurde beschlossen. Die Mittel fließen direkt in den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft nach der Krise, auch in die Finanzierung vieler handwerksrelevanter EU-Programme wie Erasmus+ und InvestEU."

Quelle: ZDH

Text: / handwerksblatt.de

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