Die neue Ausbildungskampagne soll auf das Berufsbild des Gerüstbauers aufmerksam machen.

Die neue Ausbildungskampagne soll auf das Berufsbild des Gerüstbauers aufmerksam machen. (Foto: © Hans Slegers/123RF.com)

Gerüstbauer mit neuer Ausbildungskampagne

Politik

Die Bundesinnung für das Gerüstbauerhandwerk stellt ihre neue Imagekampagne vor. Im Zentrum stehen junge Gerüstbauer als Protagonisten, die mit viel Leidenschaft ihren Beruf repräsentieren.

Gemeinsam Gerüstbauunternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet, macht die Bundesinnung für das Gerüstbauerhandwerk mit ihrer neuen Ausbildungskampagne auf das Berufsbild des Gerüstbauers aufmerksam. Herzstück der Kampagne ist dabei die neue Website unter geruestbaulehre.de. Mit neuem Design, Bildern, sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation wurde der Internetauftritt komplett neu gestaltet.

Im Mittelpunkt stehen dabei Auszubildende, die ihren Beruf in kurzen Videoclips vorstellen. Das Resultat ist eine Seite, die alle wesentlichen Informationen zum Berufsbild enthält. Interessenten können sich mit nur wenigen Klicks direkt um ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle bei einem Innungsbetrieb bewerben. Einfach über die Postleitzahlensuche Betriebe im Umkreis auswählen, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben oder -video hochladen und gleichzeitig an mehrere Adressen versenden.

Fachkräftesicherung wichtigstes Thema

"Die Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung ist und bleibt im Gerüstbauer-Handwerk eines der wichtigsten Themen für die Zukunft. Vielen Schülern, Eltern, Lehrern oder auch Ausbildungsberatern ist nicht bewusst, dass Gerüstbauer ein attraktiver Ausbildungsberuf mit guten Zukunftsperspektiven ist und bereits seit 1998 ein Vollhandwerk, also Meisterberuf", sagt Bundesinnungsmeister Marcus Nachbauer.

Geringere Zahlen von Schulabgängern und der Trend zum Studium führten dazu, dass immer weniger Jugendliche sich für eine Ausbildung entscheiden. Mit der Kampagne sollen auch Studienzweifler oder -abbrecher für eine Ausbildung im Gerüstbauerhandwerk gewonnen werden. "Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu wecken und potenziellen Auszubildenden die Attraktivität unseres schönen Handwerks aufzuzeigen", betont Nachbauer. Die Lehrlinge von heute seien die Fachkräfte von morgen, die dringend gebraucht werden.

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Text: / handwerksblatt.de

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