Nora Jennifer Schramm (Landesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks NRW), Hermann Schulte-Hiltrop (Bauverbände.NRW), Peter Schuchart (Maler und Lackiererinnungsverband Westfalen), Staatssekretärin Silke Krebs (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW), Christian Heil (Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW), Dr. Frank Wackers (Unternehmerverband Handwerk NRW), Vera Püttmann (Unternehmerverband Handwerk NRW), Matthias Hirsch (Landesinnungsverband für das Zahntechniker-Handwerk NRW), Bernhard Nordhausen (Landesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks NRW), Henning Funke (Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks) (v. l.).

Nora Jennifer Schramm (Landesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks NRW), Hermann Schulte-Hiltrop (Bauverbände.NRW), Peter Schuchart (Maler und Lackiererinnungsverband Westfalen), Staatssekretärin Silke Krebs (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW), Christian Heil (Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW), Dr. Frank Wackers (Unternehmerverband Handwerk NRW), Vera Püttmann (Unternehmerverband Handwerk NRW), Matthias Hirsch (Landesinnungsverband für das Zahntechniker-Handwerk NRW), Bernhard Nordhausen (Landesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks NRW), Henning Funke (Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks) (v. l.). (Foto: © UVH)

Geschäftsführer im Gespräch mit Staatssekretärin

Politik

Die Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen Landesinnungsverbände diskutierten mit Staatssekretärin Silke Krebs über handwerksrelevante Themen.

Beim Geschäftsführerseminar des Unternehmerverbandes Handwerk NRW hatten die Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen Landesinnungsverbände die Gelegenheit, mit Silke Krebs, Staatssekretärin im Landeswirtschaftsministerium über die aktuelle wirtschaftliche Situation zu sprechen. Dabei wurden sowohl der Fachkräftemangel und die Bürokratiebelastungen für die Betriebe erörtert als auch über steigende Energiepreise, gestörte Lieferketten, Materialengpässe und die aktuelle Kaufzurückhaltung diskutiert.

Thomas Waxweiler von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks referierte zur Entwicklung der handwerklichen Berufsbildung. Im Mittelpunkt standen die Inhalte des Koalitionsvertrages zur Stärkung der beruflichen Bildung und zur Fachkräftesicherung. Vorgesehen seien Maßnahmen zur Stärkung der Berufskollegs und überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie die attraktivere Gestaltung der Meistergründungsprämie und die Etablierung einer Meisterprämie zur Übernahme von Fortbildungskosten.

Zusätzliche Bürokratiebelastung

Aus Sicht der Fachverbandsvertreter sei künftig eine stärkere Koordination zur Auslastung von handwerklichen Bildungsstätten und Berufsfachschulen erforderlich. Weiter wurde begrüßt, dass Schüler im Rahmen ihrer Berufsorientierung verstärkt mit der Karrieremöglichkeit "Unternehmerin oder Unternehmer" beziehungsweise "Gründerin oder Gründer", vertraut gemacht werden sollen.

Jeanine Bucherer vom Westdeutschen Handwerkskammertag sprach über die EU-Taxonomie-Verordnung. Mit Sorge nahmen die Anwesenden zur Kenntnis, dass die Ausführungsbestimmungen der EU-Taxonomie-Verordnung mit einem zusätzlichen Bürokratieaufwand für die Betriebe verbunden sein wird. Aus Sicht der Fachverbände habe die Handwerksorganisation dem Thema künftig eine hohe Bedeutung beizumessen.

Quelle: UVH

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Text: / handwerksblatt.de

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