Für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks brauchen die Betriebe faire Rahmenbedingungen, sagt Hans Peter Wollseifer.

Für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks brauchen die Betriebe faire Rahmenbedingungen, sagt Hans Peter Wollseifer. (Foto: © auremar/123RF.com)

Ohne das Handwerk keine Zukunft

Politik

Damit die Parteien nach der Bundestagswahl ihre Ziele erreichen können, müssen sie auch für Handwerksbetriebe die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, sagt Handwerkspräsident Wollseifer.

Die Parteien bringen sich in diesem Sommer für die kommende Bundestagswahl in Position und machen deutlich, wie sie Deutschland in der nächsten Legislaturperiode voranbringen wollen. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, ist überzeugt, dass viele der genannten Ziele, ob Energiewende, Digitalisierung und Infrastrukturprojekte, nicht ohne das Handwerk umzusetzen seien.

Has Peter Wollseifer Foto: © ZDH/Boris TrenkelHas Peter Wollseifer Foto: © ZDH/Boris Trenkel

"Ohne das Handwerk können diese Ziele nicht erreicht werden. Ein leistungsstarkes Handwerk wiederum braucht gezielte Wachstumsimpulse, faire Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen“, betont Wollseifer. Besonders wichtig für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks seien die Fachkräfte.

Berufliche Bildung stärken

"Die berufliche Bildung muss in Deutschland weiter gestärkt werden. Nur dann hat das Handwerk eine Chance, die Fachkräfte auszubildenden, die es heute wie in Zukunft dringend braucht." Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres seien noch mehr als 30.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt.

Das Handwerk bemühe sich, möglichst viele junge Menschen für die Ausbildung zu gewinnen. Viele Ausbildungsordnungen und -inhalte wurden zum Start des neuen Ausbildungsjahres modernisiert. Mit dem Elektroniker für Gebäudesystemintegration gebe es sogar einen ganz neuen Beruf, in dem zukünftig die Experten in Sachen Smart Home ausgebildet werden.

Quelle: ZDH

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Text: / handwerksblatt.de

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