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Keine flächendeckende Diesel-Nachrüstung

Die Bundesregierung will keine Hardware-Nachrüstung für Dieselautos jenseits der belasteten Städte. Einen entsprechenden Vorschlag des Bundesrates lehnt sie ab.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Reizthema Diesel-Fahrverbot
Nachrüstung von älteren Dieselfahrzeugen können nur Fahrer in den besonders Stickoxid-belasteten Städten beantragen. Foto: © Tyler Olson/123RF.com
Nachrüstung von älteren Dieselfahrzeugen können nur Fahrer in den besonders Stickoxid-belasteten Städten beantragen.

Der Bundesrat spricht sich in einer Stellungnahme dafür aus, Hardware-Nachrüstungen und Umtauschprämien für betroffene Dieselfahrzeuge flächendeckend zu ermöglichen. Das von der Bundesregierung vorgelegte Konzept sollte nach Ansicht der Länderkammer entsprechend geändert werden. Die Regierung sieht Umtauschprämien und Hardware-Nachrüstungen nur für die 15 besonders belasteten Gebiete vor. 

In ihrer Gegenäußerung lehnt die Bundesregierung das Ansinnen der Länderkammer ab. Eine flächendeckende Einführung von Hardware-Nachrüstungen und Umtauschprämien sei nicht erforderlich.

Text: Anne Kieserling
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