Die gemeinsame Kampagne "Klimahandwerk" der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern und des Wirtschaftsministeriums wurde im Rahmen des Neujahrsempfanges durch Vertreter aus Politik und Wirtschaft um Ministerin Daniela Schmitt (Bildmitte; rechts neben ihr Justizminister Herbert Mertin), HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich (links neben ihr) und Kammerpräsident Kurt Krautscheid (ganz rechts) gestartet. (Foto: © Klaus Herzmann)

Als "Klimahandwerker" die Zukunft gestalten

Die Energiewende mitgestalten: Mit der Kampagne #Klimahandwerk wollen das Wirtschaftsministerium und die Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz junge Leute für das Handwerk begeistern: Aktiver Klimaschutz über die Berufswahl.

Klimahandwerker installieren Wärmepumpen, planen und montieren Solaranlagen, modernisieren die Elektrotechnik in Gebäuden, beraten zur energetischen Sanierung oder zum energieeffizienten Neubau. Ohne das Handwerk wird die Umsetzung der Energie- und Wärmewende nicht gehen.

Das Wirtschaftsministerium und die Kammern in Rheinland-Pfalz haben am 13. Januar die Kampagne #Klimahandwerk gestartet. Sie wollen junge Menschen dazu motivieren, als Klimahandwerker oder -handwerkerin die Zukunft aktiv mit zu gestalten.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt lobte das Handwerk als innovationsfreudige, stabile Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft, griff aber auch die Sorgen rund um das Thema Fachkräftesicherung auf. Foto: © Klaus HerzmannWirtschaftsministerin Daniela Schmitt lobte das Handwerk als innovationsfreudige, stabile Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft, griff aber auch die Sorgen rund um das Thema Fachkräftesicherung auf. Foto: © Klaus Herzmann

Startschuss der Kampagne war der Neujahrsempfang bei der Handwerkskammer Koblenz. "Das Klimahandwerk ist spannend, mit Drohne und Tablet technisch hoch innovativ und der Schlüssel für das Gelingen der Energiewende", sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) vor rund 600 Gästen aus Politik und Handwerk

Die Ministerin betonte, dass es jetzt entscheidend sei, junge Leute zu gewinnen, die nicht nur für eine Klimawende demonstrieren. "Sondern die im Handwerk mit anpacken und somit Klimaschutz hauptberuflich betreiben!" Dafür würden die Betriebe ausreichend Fachkräfte benötigen, die Wärmepumpen einbauen, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auf den Dächern montieren.

Die Jugendlichen über Social-Media-Kanäle erreichen 

Die Kampagne soll ab Februar auf den Instagram-Kanälen aller vier Handwerkskammern von Rheinland-Pfalz laufen, also dort, wo man die Jugendlichen erreicht. Außerdem wird es Veranstaltungen zum Klimahandwerk in den vier Kammerbezirken geben.

Die Kampagne will das ganze Jahr über anhand von Beispielen erzählen, warum Klimahandwerk begeistert, warum sich junge Leute dafür entscheiden, was sie in den Berufen eigentlich genau machen, welche Chancen es dabei gibt und warum Frauen im Klima-Handwerk genau richtig sind. 

Handwerk punktet mit Innovationen und neuen Technologien 

"Wir müssen nach vorne schauen und die Energiekrise mit Innovationen und neuen Technologien bewältigen. Und hier liegt ein ganz entscheidender Anteil beim Klimahandwerk wie den Dachdeckern, Elektrotechnikern oder Anlagenmechanikern für Sanitär, Heizung und Klimatechnik. Dafür wollen wir sensibilisieren, motivieren und mobilisieren. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und unsere Zukunft gemeinsam gestalten!", sagte Schmitt.

 Imagevideo #Klimahandwerk:

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"Erstklassige Chance" für das Handwerk, die Umwelt und das Land

Volles Haus zum Neujahrsempfang bei der Handwerkskammer Koblenz: Präsident Kurt Krautscheid konnte rund 600 Besucher begrüßen. Foto: © Klaus HerzmannVolles Haus zum Neujahrsempfang bei der Handwerkskammer Koblenz: Präsident Kurt Krautscheid konnte rund 600 Besucher begrüßen. Foto: © Klaus HerzmannKurt Krautscheid, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz und Präsident der Handwerkskammer Koblenz bezeichnete die Kooperation "Klimahandwerk als "erstklassige Chance für das Handwerk, für die Umwelt und für das Land". Gemeinsam würden sich die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern und das Ministerium dafür einsetzen, die Jugend aktiv an der Klimawende mitarbeiten zu lassen.

"Wir brauchen das Handwerk, um die erneuerbaren Energien auszubauen. Wir brauchen junge Menschen, die eine handwerkliche Ausbildung machen und uns als Fachkräfte bei der Umsetzung der Energie- und Klimawende unterstützen", sagte Krautscheid.

Aktiver Klimaschutz lasse sich auch über eine gezielte Berufswahl verwirklichen. "Wir wollen mehr junge Menschen für das Klima-Handwerk gewinnen. Berufe und Möglichkeiten sind da und wir punkten mit einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten!"

Quelle: Wirtschaftsministerium RLP / HwK Koblenz

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Text: / handwerksblatt.de

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