Bei Schnee, Glätte und Dunkelheit sind besondere Vorkehrungen für die Nutzung von Arbeitsbühnen zu treffen.

Bei Schnee, Glätte und Dunkelheit sind besondere Vorkehrungen für die Nutzung von Arbeitsbühnen zu treffen. (Foto: © mateco)

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Arbeitsbühnen: Sicher arbeiten bei Kälte, Schnee und Dunkelheit

Schnee, Glätte und frühe Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko beim Arbeiten in der Höhe. Der Arbeitsbühnenvermieter mateco gibt Tipps für den sicheren Einsatz von Arbeitsbühnen in der kalten Jahreszeit.

Die Wintermonate bringen für Baustellenbetreiber besondere Herausforderungen: Schnee, Glätte und frühe Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko beim Arbeiten in der Höhe. Der bundesweite Arbeitsbühnenvermieter mateco hat deshalb praxisnahe Empfehlungen zusammengestellt, wie der Einsatz von Arbeitsbühnen auch bei Minusgraden sicher und termingerecht gelingt.

"Schnee, Glätte und Dunkelheit erhöhen im Winter die Risiken deutlich", betont Silverio Fois, Teamleiter Trainer Schulungsakademie bei mateco. "Umso wichtiger sind regelmäßige technische Kontrollen, eine stabile Abstützung sowie eine gute Sichtbarkeit der Maschine. Auch persönliche Schutzausrüstung, Bedienerschulungen und Arbeitsorganisation spielen eine zentrale Rolle für die Sicherheit."

 

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Die wichtigsten Praxis-Tipps im Überblick

Maschine kontrollieren

Vor jedem Einsatz Hydraulik, Batterie, Reifen, Bremsen und Beleuchtung prüfen. Kälte kann etwa die Batterieleistung beeinträchtigen und Hydraulikflüssigkeiten dickflüssiger machen – beides wirkt sich auf die Bedienbarkeit und Sicherheit aus.

Standsicherheit sicherstellen

Untergrund inspizieren, Schneeschichten oder Eis entfernen und bei Bedarf Unterlegplatten, Kanthölzer oder Keile korrekt einsetzen, damit Abstützungen nicht einsinken. 

Rutschgefahr minimieren

Plattformen, Treppen und Geländer frei von Schnee und Eis halten; rutschfeste Arbeitsschuhe tragen und ggf. Antirutschbeläge verwenden.

Sichtbarkeit erhöhen

Rundumkennleuchten, reflektierende Markierungen, Arbeitsscheinwerfer und – wo nötig – zusätzliche Signalanlagen einsetzen. Arbeitsbereich deutlich absichern, gerade bei schlechter Sicht oder dichter Dunkelheit.

Persönliche Schutzausrüstung

Wetterfeste, auffällige und reflektierende Kleidung sowie geeignete Helme und persönliche Absturz­sicherungen (PSAgA) gehören bei Winterarbeiten zur Pflicht.

Qualifiziertes Personal

Nur geschultes und unterwiesenes Personal mit entsprechender Gerätequalifikation arbeiten lassen. Bedienerschulungen sind besonders wichtig bei winterlichen Einsatzbedingungen. 

Arbeitsorganisation anpassen

Möglichst Tageslichtzeiten nutzen, Einsatzpläne flexibel gestalten und regelmäßige Aufwärmpausen einplanen.

Fahrverhalten anpassen

Bei glattem Untergrund langsamer fahren, längere Anfahr- und Bremswege berücksichtigen.

Wer diese Punkte beachtet, schafft die Grundlage für einen sicheren und effizienten Winterbetrieb in der Höhe.

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Text: / handwerksblatt.de

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