Foto: © Constanze Knaack-Schweigstill
HWK Trier | Juli 2026
Nachfolge, Neubau, Neustart: Handwerk stellt die Weichen
Wirtschaftsminister Ebling zu Gast bei der HWK-Vollversammlung – Beschlüsse zu Ausbildung und Campus-Ausbau
Handwerkerinnen und Handwerker aus ganz Deutschland halfen beim Wiederaufbau des Ahrtals. (Foto: © Jörg Diester)
Vorlesen:
Das Handwerk spielte bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Ahrtal eine zentrale Rolle. Ein Projekt des Instituts für Mittelstand und Handwerk rekonstruiert seine Leistungen und will daraus Empfehlungen für künftige Krisen ableiten.
Handwerksbetriebe waren wichtige Akteure nach der Flutkatastrophe im Ahrtal: Sie packten an, bauten Städte und Dörfer wieder auf. Eine Studie des Instituts für Mittelstand und Handwerk (ifh) untersucht jetzt, welche entscheidenden Mechanismen und Erfahrungen man daraus ableiten und für die Zukunft nutzen kann.
Die Projektgruppe untersucht, wie Handwerksbetriebe, handwerksnahe Netzwerke und Organisationen während der Flutkatastrophe im Ahrtal konkret reagierten. Ziel ist es, fundiert zu zeigen, welche entscheidenden Mechanismen und Erfahrungen sich abzeichnen und wie daraus Empfehlungen abgeleitet werden können. Die Analyse soll sichtbar machen, was das Handwerk geleistet hat und wie Akteure Hilfe in der Krise organisierten. Außerdem zeigt sie Schnittstellen zu Staat, Kommunen, Betroffenen, Einsatzorganisationen und Infrastrukturbetreibern sowie erkennbare Lücken auf.
Die Untersuchung stellt vier Leitfragen in den Mittelpunkt:
Am Beispiel der Flutkatastrophe im Ahrtal untersucht das Projekt eine übergeordnete Frage: Wie kann das Handwerk als dezentraler und technisch-praktischer Akteur die gesamtstaatliche Resilienz systematisch erhöhen?
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