Preis für Handwerksgeschichte: Wissenschaft im Fokus
Der ZDH lobt wieder einen Preis für Handwerksgeschichte aus: Erstmals für die wissenschaftliche Forschung zum Thema Handwerk. Bewerbungsschluss ist der 16. Juni 2027.
Zum dritten mal nach 2024 und 2026 vergibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) den Preis für Handwerksgeschichte. Verliehen wird er 2028 im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin. Bewerbungsschluss in der 16. Juni 2027. Erstmals wird er als Preis für wissenschaftliche Forschung verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, die unter mehrere Preisträger aufgeteilt werden können, meldet der ZDH.
Bewerben können sich zum Beispiel (Nachwuchs)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Museen, Archive sowie historische, wirtschafts-, gesellschafts- oder ähnliche Forschungseinrichtungen, -netzwerke und deren Partnerorganisationen.
Die Bandbreite der Projekte, die für den Preis für wissenschaftliche Forschung eingereicht werden können, sei nicht begrenzt. Projekte müssen aber abgeschlossen sein.
Möglich sind zum Beispiel
➡️ Forschungsprojekte: Etwa veröffentlichte oder nicht veröffentlichte Masterarbeiten, Promotionen, Habilitationen
➡️ Erhaltungsprojekte: Die Sicherung oder Restaurierung von Quellen, Exponaten, Dokumentation von immateriellen Informationen / experimentelle Archäologie /ethnografische Feldforschung
➡️ Erschließungsprojekte: Katalogisierung, Digitalisierung oder Bereitstellen von Zugängen zu Quellen oder Exponaten
➡️ Vermittlungsprojekte: Ausstellungen, Publikationen, digitale Formate mit wissenschaftlichem Ansatz oder Projekte, die handwerksbezogenes immaterielles Kulturerbe vermitteln und weitergeben
Mehr Infos zu den Vergaberichtlinien und zum zeitlichen Ablauf gibt es direkt beim ZDH.
Der Preis soll ab 2028 alle zwei Jahre im Wechsel vergeben werden:
2028: Preis für wissenschaftliche Forschung (dotiert).
2030: Preis für Geschichtskommunikation (undotiert).
2032: Preis für wissenschaftliche Forschung (dotiert).
2034: Preis für Geschichtskommunikation (undotiert).
Quelle: ZDH
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Text:
Kirsten Freund /
handwerksblatt.de
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