Auch während des Corona-Shutdowns haben viele Hörakustiker weiterhin geöffnet und sind für ihre Kunden da.

Auch während des Corona-Shutdowns haben viele Hörakustiker weiterhin geöffnet und sind für ihre Kunden da. (Foto: © Biha)

Hörakustiker haben weiterhin geöffnet

Betriebsführung

Sie sind systemrelevant, denn sie versorgen Menschen mit Hörschwächen: Dank strenger Hygienemaßnahmen ist der Besuch bei Hörakustikern auch während des Shutdowns möglich.

"Schon zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben alle Hörakustiker-Betriebe ein Schutz- und Hygienekonzept entwickelt und eingesetzt, das die Kunden und die 15.000 Beschäftigten von über 6.700 Hörakustiker-Betrieben bestmöglich vor Infektionsgefahren schützt", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha).

Rund 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit leben laut biha in Deutschland. Für sie ist die Versorgung mit einem Hörsystem wichtig, um weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vor allem in einer Zeit, in der soziale Kontakte zumeist auf Telefonate und Video-Calls reduziert sind, spielt ein gutes Gehör eine wichtige Rolle.

Hygienemaßnahmen gehören zu den neuen Standards

Viele Hörakustiker haben deshalb weiterhin geöffnet, um Kunden versorgen zu können. Auch wenn Hörsystemen nicht völlig kontaktlos eingesetzt und angepasst werden können, sollen doch besonders hohe Hygienestandards dafür sorgen, dass Kunden und Mitarbeiter bestmöglich geschützt sind.

Desinfizieren, das Tragen von Mund-Nase-Schutz-Masken und neue Verhaltensrichtlinien gehören laut biha zu den "neuen Standards" bei den Hörakustikern. Beratung und Versorgung vor Ort ist also weiterhin möglich, ebenso wie die Wartung und Reinigung der Hörsysteme und der Erwerb von Batterien und Zubehör. Einen Hörakustiker in der Nähe finden Interessierte über die Website Hörakustiker-Suche.de.

Quelle: biha

Text: / handwerksblatt.de

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