Handwerksbetriebe können über die Telematik-Plattform von Infleet nachvollziehen, wo sich ihre Fahrzeuge oder Maschinen befinden. Diese Daten lassen sich nun auch in die kaufmännischen Programme von OneQrew übertragen. (Foto: © Infleet)

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OneQrew übernimmt Infleet und integriert deren Telematik-Plattform

Handwerksbetriebe, die eine Software von OneQrew nutzen, können nun Zeit und Geld sparen. Die integrierte Telematik-Plattform von Infleet zeigt ihnen, wo Autos, Werkzeuge und Maschinen im Einsatz sind.

Der Handwerkersoftwareanbieter OneQrew hat die Infleet GmbH übernommen und deren Telematik-Plattform direkt in das hauseigene ERP-Ökosystem eingebaut. Das Portfolio von Infleet umfasst GPS-Ortung, Routenoptimierung, BLE-basiertes Asset-Tracking und automatisierte Fahrtenbücher.

"Die Integration von Infleet in die OneQrew-Plattform macht Telematik-Daten erstmals direkt in kaufmännischen Prozessen nutzbar", erklärt OneQrew in einer Pressemitteilung. Von der Projektzuordnung über Arbeitszeiterfassung und Nachkalkulation bis hin zur Terminplanung mit Routenoptimierung werde dieselbe operative Datenbasis genutzt. Das Ergebnis sei eine durchgängige Kette – vom Auftrag, der Einsatzplanung inklusive Fahrzeug und Geräten auf der Baustelle bis zur Lohnabrechnung im ERP.

Inventarverwaltung Der Softwareentwickler geoCapture hat ein System entwickelt, mit dem Handwerksbetriebe ihr Material- und Werkzeuglager und ihren Fuhrpark effizient organisieren können. Mehr dazu lesen Sie im Online-Artikel "Per Ortung zur Ordnung" auf handwerksblatt.de. Das Schweizer IT-Unternehmen Timly hat eine Anwendung entwickelt, mit der sich Betriebsmittel und Inventar verwalten lassen, wie der Online-Artikel "Betriebsmittelverwaltungs-App für Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge" auf handwerksblatt.de zeigt. 

Infleet in der Praxis

Dr. Benno Quade, Co-CEO von OneQrew Foto: © OneQrew GmbHDr. Benno Quade, Co-CEO von OneQrew Foto: © OneQrew GmbH

Ein Gerüstbauunternehmen weiß per Klick, auf welcher Baustelle sich seine Gerüstrahmen befinden und wie lange sie schon dort sind. Die GPS-Daten fließen direkt in die Arbeitszeiterfassung – das Fahrtenbuch entsteht automatisch, die Projektzuordnung und Lohnabrechnung laufen im ERP ohne manuelle Eingabe.  "Wir machen Infleet für über 45.000 Handwerksbetriebe verfügbar und zwar nicht als Insellösung, sondern tief integriert in die ERP-Prozesse, die unsere Kunden täglich nutzen", so Benno Quade, Co-CEO der OneQrew.

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Erhält ein Handwerksbetrieb einen Anruf, kann die zur KI-Büroassistenz HalloPetra (siehe dazu auch den Online-Artikel "KI-Telefonassistenz Petra deutlich mehr als nur ein Anrufbeantworter" auf handwerksblatt.de) den nächsten verfügbaren Techniker routenoptimiert per Infleet disponieren, so dass der Endkunde eine verlässliche erwartete Ankunftszeit in Echtzeit erhält. Der Einsatz wird Quade zufolge automatisch im ERP dokumentiert. "Das ist der Grad an Integration, den wir liefern wollen – vom Anruf bis zur Rechnung."

Infleet bleibt nach Angaben von OneQrew als eigenständige Lösung am Markt verfügbar. Die API-first-Architektur ermögliche Anbindungen an Drittsysteme; bestehende Integrationen und Partnerschaften würden fortgeführt. 

Quelle: OneQrew GmbH

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Text: / handwerksblatt.de