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HWK Koblenz | Januar 2026
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Wind und Sonne sorgten in Deutschland im April für mehr als die Hälfte der eingespeisten Strommenge. (Foto: © mariok/123RF.com)
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August 2020
Im Vergleich zum Vorjahr ging die Stromerzeugung in Deutschland um 16,7 Prozent zurück. 55,6 Prozent des eingespeisten Stroms stammt aus erneuerbaren Energiequellen.
Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich jetzt auch auf dem Strommarkt: Der Bedarf ging im April im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent zurück auf 36,2 Milliarden Kilowattstunden. So lauten die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Konventionelle Energieträger wie Kohle und Gas haben dabei 33,7 Prozent weniger zum Endergebnis beigetragen als im Vorjahr, während die erneuerbaren Energieträger im gleichen Zeitraum 4,7 Prozent mehr Strom geliefert haben, da sie bei der Einspeisung Vorrang genießen. Vor allem die Stromeinspeisung aus Kohle ging mit einem Minus von 53,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.
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Laut Destatis stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge von 44,2 Prozent im April 2019 auf 55,6 Prozent in diesem April. Die Nase vorn hatte dabei vor allem die Windkraft mit einem Anteil von 24,2 Prozent. Gefolgt von der Photovoltaik mit 17,2 Prozent. Damit hat sie erstmals den Anteil von Kohlestrom an der Gesamtmenge überholt, der betrug im April 2020 nicht mehr als 16,9 Prozent.
Quelle: Destatis
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