Die erste Beta-Version von Windows 11 ist keine große Revolution, verspricht aber viele kleine Neuerungen, die für Handwerksbetriebe im Alltag ein komfortableres Arbeiten ermöglichen.

Die erste Beta-Version von Windows 11 ist keine große Revolution, verspricht aber viele kleine Neuerungen, die für Handwerksbetriebe im Alltag ein komfortableres Arbeiten ermöglichen. (Foto: © Microsoft)

Windows 11: Viele Neuerungen für mehr Komfort und Sicherheit

Betriebsführung

Software: Mit Windows 11 beschreitet Microsoft nicht nur optisch neue Wege. Die aktualisierte Version des Betriebssystems erscheint am 5. Oktober und bringt viele kleine funktionale Änderungen.

Am 5. Oktober erscheint Windows 11 und verspricht neben einem frischen Design auch neue Funktionen, die mehr Produktivität und Sicherheit bieten sollen. Seit Ende Juli steht die erste Beta-Version für Tester bereit und vermittelt einen ersten Eindruck des runderneuerten Betriebssystems. Doch welche Neuerungen bieten für Handwerker einen echten Mehrwert?

Neue Struktur

Nach der Installation sieht Windows 11 zunächst ungewohnt aus: Das Startmenü hat seinen Platz in der Mitte der Taskleiste gefunden und erinnert damit an das Design von macOS. Gleichzeitig präsentiert sich das Startmenü mit einer neuen Struktur: Die bisherigen "Windows-Kacheln" gibt es nicht mehr, dafür sind auf einen Blick installierte Apps, zuletzt verwendete Dateien und ein Button zum Herunterfahren des Computers zu sehen.

Praktisch: Das Startmenü zeigt bei den zuletzt genutzten Dateien auch Office-Dokumente von Microsoft 365 sowie Cloud-Inhalte an – sogar synchronisiert mit eigenen Android- oder iOS-Geräten. Aktuelle Dateien lassen sich so im Arbeitsalltag schneller finden. Wenn die mittige Platzierung von Start-Button und Icons nicht gefällt, lassen sich diese auf der Taskleiste an den gewohnten Platz nach links verschieben.

Alle Infos im Blick

Setzte Microsoft in Windows für Video- und Sprachanrufe bislang auf "Skype", soll die neue Version des Betriebssystems mit "Teams" ausgeliefert werden. Außerdem helfen sogenannte Widgets, verschiedene Informationen live im Blick zu behalten. So lassen sich am linken Bildschirmrand beliebige Infos anzeigen, wie Wettervorhersagen, Schlagzeilen, Aktienkurse oder Sportergebnisse. Dazu steht etwa ein Drittel der Monitorfläche zur Verfügung. Praktisch: Windows 11 speichert die letzte Position von Fenstern. Dies funktioniert auf Notebooks sogar bei Nutzung eines externen Monitors. Darüber hinaus lassen sich einzelne Fenster nun gezielt in Ecken verschieben oder dank "Snap Layout" leicht nebeneinander anordnen.

Eine echte Überraschung liefert Microsoft mit dem eigenen App-Store: Dieser wurde nicht nur komplett überarbeitet, Windows ermöglicht jetzt sogar die Installation von Android-Apps. Zu diesem Zweck setzt Microsoft auf eine Partnerschaft mit dem "Amazon Appstore".

Hohe Systemvoraussetzungen

Windows 11 wird voraussichtlich in sieben verschiedenen Versionen erscheinen: Von "Windows 11 Home" für private Nutzer über "Pro" für kleine Firmen bis hin zu "Enterprise" für große Unternehmen. Nutzer von Windows 10 sollen eine kostenlose Upgrade-Möglichkeit erhalten. Eine Hürde sind allerdings die anspruchsvollen Hardware-Voraussetzungen: So ist ein 64-Bit-Prozessor mit mindestens zwei Kernen Pflicht, ebenso eine Taktfrequenz von 1 Gigahertz sowie – für erhöhte Sicherheit – ein "TPM 2.0"-Chip (Trusted Platform Module). Weitere Voraussetzungen: Vier GB Arbeitsspeicher, 64 GB Festplattenspeicher, die Grafikkarte muss "DirectX 12"-kompatibel sein und das Display mindestens 9 Zoll groß und HD-fähig (ab 720p).

Fazit

Die erste Beta-Version von Windows 11 ist keine große Revolution, verspricht aber viele kleine Neuerungen, die für Handwerksbetriebe im Alltag ein komfortableres Arbeiten ermöglichen.

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Text: / handwerksblatt.de

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