Stefan Nowatschin (M.) konnte sich im Rahmen der europäischen "Woche der Berufsbildung" in Helsinki (Finnland) mit Experten der EU-Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration sowie mit einem Repräsentanten der CESI-Jugend austauschen.

Stefan Nowatschin (M.) konnte sich im Rahmen der europäischen "Woche der Berufsbildung" in Helsinki (Finnland) mit Experten der EU-Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration sowie mit einem Repräsentanten der CESI-Jugend austauschen. (Foto: © privat)

Berufsschullehrer im Dialog mit der EU-Kommission

Bildung

Auf Einladung der Europäischen Kommission hat Stefan Nowatschin vom Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) an der "Woche der Berufsbildung" in Helsinki teilgenommen.

"In vielfältigen Gesprächen, so auch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration, wurde die herausragende Rolle der europäischen Berufsschullehrkräfte für eine erfolgreiche Berufsausbildung betont", so der stellvertretende Bundesvorsitzende des BvLB und Leiter der Berufsbildenden Schule I in Uelzen.

Einrichtung regionaler EU-Exzellenzzentren

Der rasante Wandel der Lebens- und Arbeitswelten fordere jedoch alle Berufsbildungsakteure, so auch die Unternehmen und weitere Bildungs- und Berufsbildungspartner gemeinsam heraus. Die Digitalisierung und nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaft sowie die verstärkte Internationalisierung der Arbeitswelt führten zu Veränderungen in den Ausbildungs- und Lehrplänen.

Die EU-Kommission unterstütze daher die Einrichtung von regionalen EU-Exzellenzzentren beruflicher Aus- und Weiterbildung, um die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und ihrer Unternehmen abzusichern. Es bestehe Einigkeit darüber, dass das betriebliche und berufsschulische Personal verstärkt in gemeinsamen Formaten fort- und weitergebildet werden muss.

Gebraucht werden multiprofessionelle Teams

Nowatschin wies im Rahmen der Verstaltung zur Europäischen Ausbildungsallianz darauf hin, dass eine inklusive berufliche Bildung und auch die Integration in exzellenter Qualität an den beruflichen Lernorten gewährleistet werden müsse. Dazu brauche es multiprofessionelle Teams von Sonderpädagogen, Sozialarbeitern und Psychologen, die die betrieblichen und berufsschulischen Ausbilder kontinuierlich unterstützen.

"Die in Europa für die berufliche Bildung politisch Verantwortlichen müssen lokal und regional für entsprechende Personalkapazitäten zu sorgen." Eine exzellente regionale berufliche Bildung, die auch ihren Beitrag zur Erreichung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele leiste, erfordere erheblich mehr Investitionen in nachhaltigkeitsorientierte Sachausstattungen und moderne klimaförderliche Energieplus-Gebäude.

Text: / handwerksblatt.de

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