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HWK Münster | Juni 2026
Regionalplan Ruhr im Juni für ungültig erklärt
Nach dem Regionalplan-Urteil: Das Handwerk fordert einen belastbaren Fahrplan und verlässliche Perspektiven für Wirtschaftsflächen im Ruhrgebiet.
Handwerk verbindet mit einem Fest: HWK-Präsident Jürgen Kroos (2. von links), die Vizepräsidenten Josef Trendelkamp und Bernhard Blanke (von rechts) und Hauptgeschäftsführer Thomas Banasiewicz (links) begrüßten die Gäste auf Haus Kump. Dazu gehörten (v.l.) Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (Universität Münster), Generalkonsul Mehmet Özgün Arman (Republik Türkei), Regionsgeschäftsführer Volker Nicolai-Koß (DGB-Region Münsterland), stellvertretende Vorsitzende Dr. Marie-Theres Thiell (Westfalen e.V.), Vorstandsvorsitzender Peter Eul (Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. und Präsident der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld), Vorsitzende Juana Bleker (UFH Landesverband), Vorsitzende Carolin Bense (Junioren des Handwerks Kammerbezirk), Dr. Stefan Nacke, MdB (CDU), Geschäftsführer Stephan Ohlmeier (Westfalen e.V.), Stadtdirektorin Christine Zeller (Stadt Münster) und Geschäftsführer Christoph Dammermann (Stiftung Westfalen Initiative). (Foto: © HWK Münster)
Vorlesen:
Mit rund 400 Gästen aus Politik, Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Handwerk hat die HWK Münster auf Haus Kump ihr Fest "Handwerk verbindet" gefeiert.
Im Mittelpunkt des Abends auf Haus Kump standen die circa 3.300 ehrenamtlich Engagierten für das Handwerk im Kammerbezirk sowie zahlreiche Partner und Wegbegleiter. In der Begrüßung hob Kammerpräsident Jürgen Kroos die Bedeutung von Vertrauen, Zusammenhalt und guten Verbindungen für die Zukunft des Handwerks hervor. Der historische Speicher auf Haus Kump diente dabei als Sinnbild: "Wurden dort früher Vorräte für morgen gelagert, geht es heute darum, Vertrauen, Zusammenhalt und tragfähige Partnerschaften für die Zukunft zu bewahren und auszubauen."
Besonderer Dank galt den Mitgliedern der Vollversammlung sowie den zahlreichen weiteren Ehrenamtsträgern im Handwerk. "Sie engagieren sich in Gremien, Ausschüssen, Innungen, Kreishandwerkerschaften und Prüfungsausschüssen und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Selbstverwaltung des Handwerks. Ihr Einsatz stärkt nicht nur die Interessenvertretung der Betriebe, sondern ist zugleich Ausdruck gelebter Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung", betonte Kroos.
Neben der Würdigung des Ehrenamts im Handwerk sprach Kroos auch aktuelle Herausforderungen des Handwerks an. Dazu gehörten der Wunsch nach verlässlichen politischen Rahmenbedingungen, die Stärkung der beruflichen Bildung sowie eine mittelstandsfreundliche Vergabepraxis, die regionale Betriebe angemessen berücksichtigt.
Das Fest bot den Gästen Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen zu knüpfen und den Austausch zwischen Handwerk, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und weiteren gesellschaftlichen Partnern zu vertiefen. Mit "Handwerk verbindet" setzte die Handwerkskammer Münster ein Zeichen für die Bedeutung von Zusammenarbeit und ehrenamtlichem Engagement – als Grundlage für ein starkes Handwerk und eine starke Region.
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