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HWK Trier | Januar 2026
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Die Handwerkskammern in Deutschland - HWK Münster
September 2025
Der Prognos Zukunftsatlas 2025 zeigt, wie sich die Kreise und Städte im Kammerbezirk Münster im bundesweiten Vergleich behaupten. Für das Handwerk ergeben sich daraus Chancen und Herausforderungen.
Der Bezirk der Handwerkskammer Münster zeigt im Prognos Zukunftsatlas 2025 ein breit gefächertes Bild von Chancen und Risiken. Das Ranking des Wirtschaftsforschungsinstituts, das auf 31 Indikatoren in den Bereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb & Innovation sowie Wohlstand & soziale Lage basiert, bietet eine detaillierte Standortbestimmung für jede Region in Deutschland. "Die Ergebnisse für das Münsterland und die Emscher-Lippe-Region zeigen ein Bild, das von Spitzenpositionen bis zu deutlichen Herausforderungen reicht – und für das Handwerk wertvolle Hinweise liefert", findet Holger Augustin, Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses der HWK, auch vor dem Hintergrund einer positiven Tendenz für Nordhein-Westfalen.
Die Stadt Münster nimmt im Gesamtranking Platz 32 von 400 Regionen ein und gehört zur Klasse 2 mit sehr hohen Zukunftschancen. Besonders positiv fallen die Bereiche Demografie (Rang 9) und Arbeitsmarkt (Rang 16) auf, ergänzt durch eine hervorragende Dynamik (Rang 9). Lediglich im Bereich Wohlstand & soziale Lage (Rang 336) besteht Verbesserungspotenzial: Die wirtschaftliche Stärke führte bislang nicht zu einer breiteren Wohlstandsverteilung.
Die vier Münsterlandkreise rangieren allesamt in Klasse 4 ("leichte Chancen")und zeigen sich damit stabil. Drei Kreise positionieren sich im oberen Mittelfeld.
Während der Zukunftsatlas für das Ruhrgebiet insgesamt eine positive Entwicklung verzeichnet, weicht der nördliche Teil des Reviers davon ab. So gehört der Kreis Recklinghausen (Rang 220) zur Klasse 5, in der sich Chancen und Risiken die Waage halten. Positiv ist hier die gute Platzierung bei Wettbewerb & Innovation (Rang 96) und die starke Dynamik (Rang 61). Gleichzeitig belastet eine sehr schwache soziale Lage (Rang 353) das Gesamtbild. Die Aufgabe bestehe darin, unterstreicht Augustin, die wirtschaftliche Dynamik für Verbesserungen zu nutzen.
"Die regional sehr unterschiedlichen Daten des Zukunftsatlas zeigen, dass es keine einheitliche Strategie für den gesamten Kammerbezirk geben kann", kommentiert Augustin. Während in den stärkeren Regionen die Nutzung von Innovationskraft und Fachkräftepotenzial im Vordergrund stehe, müssten in den strukturschwächeren Gebieten vorrangig Arbeitsmarktthemen adressiert werden. Überall gelte: "Kooperation, Spezialisierung und Investition in moderne Technologien sind entscheidende Hebel, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern." Investitionen in Ausbildung, Qualifizierung und betriebliche Innovation seien wichtig, um die vorhandenen Fachkräftepotenziale in stabile Beschäftigung und höhere regionale Kaufkraft zu überführen.
Hintergrund: Zukunftsatlas 2025Hintergrund Hier gibt es alle Infos rund um den Zukunftsatlas 2025.
Karte Eine Karte, hier als PDF zum Download verfügbar, aus dem Zukunftsatlas 2025 zeigt die Entwicklungen in Deutschland auf.
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