Vertreter der Mitgliedsorganisationen des IRH bei der jüngsten Tagung in Metz vor dem Gebäude der Chambre de Métiers et de l’Artisanat Moselle.

Vertreter der Mitgliedsorganisationen des IRH bei der jüngsten Tagung in Metz vor dem Gebäude der Chambre de Métiers et de l’Artisanat Moselle. (Foto: © IRH)

Vorlesen:

Stärkung der Zusammenarbeit in der Großregion

Die Handwerkskammer des Saarlandes übernimmt beim Interregionalen Rat der Handwerkskammern die Federführung im Handlungsfeld Nachhaltigkeit.

Im Rahmen des Interregionalen Rats der Handwerkskammern der Großregion (IRH) in Metz kamen vor kurzem die Spitzen der Handwerksorganisationen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, der Region Grand Est/ Lothringen, Luxemburg und Wallonien zusammen. Als Vertreter des Saarhandwerks waren der Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) Helmut Zimmerund der stellvertretende HWK-Hauptgeschäftsführer Hans-Ulrich Thalhofer vor Ort.
 
Bei den Gesprächen ging es schwerpunktmäßig um Maßnahmen zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Großregion, Synergien bei der grenzüberschreitenden Bildungsarbeit, den Austausch von Best-Practices rund um den Einsatz von KI im Handwerk und in den Handwerksorganisationen, europäische Wirtschaftspolitik, das Heben von Nachhaltigkeitspotenzialen in den Mitgliedsregionen sowie Chancen des zirkulären Wirtschaftens. Die Federführung im Handlungsfeld nachhaltige Unternehmensführung und zirkuläres Wirtschaften wurde von den Partnerinstitutionen an die HWK übergeben.

Wichtiger grenzüberschreitender Austausch

HWK-Präsident Zimmer begrüßt den grenzüberschreitenden Austausch: "Für die Handwerkskammern in der Großregion ist der Erfahrungsaustausch im Rahmen des IRH sehr wertvoll. Wir stehen alle vor den gleichen Herausforderungen, ganz gleich, ob es unsere bundesdeutsche Nachbarregion Rheinland-Pfalz betrifft oder Luxemburg, Frankreich und Belgien. Es gilt, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die ihre Wirkung in der gesamten Großregion entfalten".

Der stellvertretende HWK-Hauptgeschäftsführer Hans-Ulrich Thalhofer ergänzt: "Als Handwerkskammer freuen wir uns ganz besonders, unsere Expertise in den Bereichen der nachhaltigen Unternehmensführung und des zirkulären Wirtschaftens im Handwerk der Großregion einzubringen. Ein Best-Practice-Tool, das mittlerweile im gesamten Bundesgebiet Einsatz findet, ist unser E-Tool, mit dem sich Energieverbräuche systematisch erfassen und optimieren lassen. Das Tool bietet darüber hinaus die Möglichkeit, einen Co2-Fußabdruck für das gesamte Unternehmen zu erstellen. Mit der flächendeckenden Nutzung des Tools innerhalb der Großregion wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Nachhaltigkeitsförderung in unserer Region gesetzt."

 

Hintergrund: Über den Interregionalen Rat der Handwerkskammern (IRH) IRH Der Interregionale Rat der Handwerkskammern der Großregion (IRH) versteht sich als eine institutionalisierte Kooperationsplattform zwischen den Organisationen des Handwerks der Großregion. Diese Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen 30 Jahren bewährt und der IRH konnte sich als anerkannter interregionaler Akteur etablieren. Der IRH umfasst acht Mitgliedsorganisationen, die das gesamte Gebiet der Großregion abdecken. Das Generalsekretariat befindet sich bei der Chambre des Métiers Luxembourg. Die Chambre de Métiers et de l’Artisanat Moselle hat den Vorsitz inne.

DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!

Weitere Meldungen aus dem Bezirk der Handwerkskammer des Saarlandes

Text: / handwerksblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren: