Im Vergleich zum Jahr 2024 gab es etwa 14 Prozent mehr erfolgreiche Meisterabsolventen.

Im Vergleich zum Jahr 2024 gab es etwa 14 Prozent mehr erfolgreiche Meisterabsolventen. (Foto: © HWK Potsdam)

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Handwerk in Sachsen: Erfolgreiche Meisterabschlüsse erreichen Höchststand

823 Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr in Sachsen ihren Meisterbrief im Handwerk erworben. Das waren so viele Absolventen wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Insgesamt 823 Frauen und Männer haben im Jahr 2025 in Sachsen ihren Handwerksmeisterbrief erworben. Das waren so viele Absolventen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist das eine Steigerung von rund 14 Prozent. 2023 waren es 694 Meisterabschlüsse.

Die beliebtesten Meisterkurse 2025 entfielen auf das Kfz-Gewerbe sowie auf die Berufe Installateur und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Zimmerer, Tischler, Friseure, Metallbauer und Maurer und Betonbauer. Seit der Wiedervereinigung haben über alle Gewerbegruppen hinweg mehr als 44.600 Handwerker ihren Meisterabschluss im Freistaat erfolgreich absolviert.

Bekenntnis zur Berufsbildung

"Die Landesregierung hatte vor kurzem ein klares Bekenntnis für die berufliche Bildung gegeben und den Meisterbonus auf 3.000 Euro erhöht. Dieses Zeichen war dringend nötig. Wir brauchen in Zukunft noch mehr Meisterabsolventen", sagt Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages.

Rund 19.000 Handwerksbetriebe in Sachsen stehen in den kommenden zehn Jahren vor der Übergabe. Bislang strebt aber nur etwa jeder dritte Meisterabsolvent die Selbstständigkeit an. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten seit der Corona-Pandemie und vor allem die enormen Bürokratieanforderungen schrecken junge Menschen zunehmend ab, sich selbstständig zu machen.

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Wirtschaftswachstum genieren

"Hinter den 19.000 zu übergebenden Unternehmen stehen rund 78.000 Arbeitsplätze und ein Umsatzvolumen von etwa 12,6 Milliarden Euro. Es geht hier nicht nur um die Zukunft des Handwerks. Es geht hier um die Zukunft der sächsischen Wirtschaft", mahnt Uwe Nostitz. "Wir müssen die Bürokratie drastisch zurückfahren und alle Hebel in Bewegung setzen, um Wirtschaftswachstum zu genieren."

Quelle: Sächsischer Handwerkstag

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Text: / handwerksblatt.de

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