Vor dem Treffen des Koalitionsausschusses in Berlin hofft die deutsche Wirtschaft auf Konsens bei den anstehenden Reformplänen innerhalb der Bundesregierung.

Vor dem Treffen des Koalitionsausschusses in Berlin hofft die deutsche Wirtschaft auf Konsens bei den anstehenden Reformplänen innerhalb der Bundesregierung. (Foto: © ronniechua/123RF.com)

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Reformvorhaben: Interessen zusammenführen, Klarheit gewinnen

Vor dem Treffen der Regierungsparteien in Berlin fordern die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft Maßnahmen, die vor allem Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit adressieren.

Vor dem Treffen des Koalitionsausschusses in Berlin hofft die deutsche Wirtschaft auf Konsens bei den anstehenden Reformplänen innerhalb der Bundesregierung. Das Treffen sollte als Chance genutzt werden, möglichst große Schnittmengen in zentralen und teils hoch umstrittenen Reformfeldern auszuloten, so die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. 

Besonders angesichts der Herausforderungen bei der zukunftsfähigen Aufstellung der sozialen Sicherungssysteme, des Arbeitsmarktes und der Standortbedingungen sei es wichtig, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, gegenseitiges Verständnis zu stärken und gemeinsame Lösungswege zu identifizieren.

Fokus auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Dafür sei das von den Koalitionsausschussmitgliedern vor dem Treffen abgesteckte Themenspektrum breit genug. "Die Debatte über diese einzelnen Themen werden wir am Mittwoch führen. Für uns muss der Fokus dabei klar auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit liegen. In diesem Sinne haben wir uns konstruktiv in den Vorbereitungsprozess eingebracht", betonen die Verbände. 

Aus ihrer Sicht wäre es ein Fortschritt, wenn beim Treffen ein gemeinsames Verständnis über das Zielbild und die politischen Prioritäten sowie Klarheit über den zeitlichen Fahrplan für die anstehenden Reformvorhaben entwickelt werden könnte. Die Verbände seien bereit, im Rahmen eines Gesamtpakets für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung ihren Anteil an notwendigen Kompromissen zu tragen.

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Spitzenverbände der deutsche Wirtschaft:

Zentralverband des Deutschen Handwerks
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
Bundesverband der Deutschen Industrie
Deutsche Industrie- und Handelskammer

Quelle: ZDH

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Text: / handwerksblatt.de

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