Gleich im Doppelpack: Jeep pr√§sentiert seinen Renegade (links) und seinen Compass als 4xe ‚Äď der erste elektrifizierte Jeep, der auch rein elektrisch durchs Gel√§nde kommt.

Gleich im Doppelpack: Jeep pr√§sentiert seinen Renegade (links) und seinen Compass als 4xe ‚Äď der erste elektrifizierte Jeep, der auch rein elektrisch durchs Gel√§nde kommt. (Foto: ¬© Jeep)

Zwei Jeeps mit Stromstecker

Der Klassiker der geländegängigen Fahrzeuge kommt nun als Plug-in-Hybrid. Die beiden Modelle Compass und Renegade kommen damit nun auch emissionsfrei durchs Gelände.

Tausche 4 gegen e: Jeep hat einen kleinen Wechsel vorgenommen. Statt 4x4 für Allradantrieb haben der neue Renegade und der neue Compass nun 4xe als Zusatz bekommen. Die beiden Geländegänger, die Jeep selbst als Kompakt-SUV und Subkompakt-SUV einordnet, haben immer noch einen Allradantrieb, aber können als Plug-in-Hybride nun auch rein elektrisch fahren.

Jeep präsentiert sich im Jahr 2020 grüner. Der Renegade hat eine 11,7-kWh-Batterie bekommen und einen 44 kW/60 PS starken Elektromotor. Der soll den Benziner ergänzen. Zwei Verbrennerversionen gibt es vom 1,3-Liter-Turbobenziner, mit 132 kW/180 PS und mit 140 kW/190 PS. Im Bestfall kann der Fahrer auf eine Systemleistung von 177 kW/240 PS zurückgreifen. Die Kraft der Batterie reicht, um rein elektrisch 50 Kilometer zurückzulegen und in der Spitze schafft die Power 130 km/h.

Meister im Gelände

Fahrdynamisch gibt es nichts zu meckern an dem Renegade. Der Wagen spricht sofort beim Tippen des Gaspedals an und er wirft sein Drehmoment auf die Straße. Abseits des Asphalts gibt es auch wenig Überraschung: Der Renegade meistert problemlos den anspruchsvollen Offroad-Parcours. Schräglage, Verschränkung, unterschiedlichste Untergründe, der Wagen hat stets Grip und bringt den Fahrer vorwärts. Einziger Unterschied: Dank Elektromodus geht es auch lautlos voran.

Mehr noch: Durch die beiden unterschiedlichen Antriebe gibt es sogar mehr Drehmoment. Und: Der eingebaute Elektromotor P4 treibt die Hinterachse direkt an. Dadurch kann Jeep auf eine Kardanwelle und mechanische Kupplungen für den Hinterradantrieb verzichten. Beide Achsen bekommen daher unabhängig voneinander ihr Drehmoment, was wesentlich effizienter als eine mechanische Kraftverteilung ist. Darüber hinaus hat der Jeep noch einen zweiten Elektromotor, der mit dem Verbrenner gekoppelt ist.

Gleiches gilt natürlich für den kleineren Jeep Compass. Als Plug-in-Hybrid hat er ebenfalls den Elektromotor P4, Käufer können auch hier zwischen den beiden genannten Benzinern wählen. Damit behält der Compass auch in seiner geländegängigen Version die gleichen Eigenschaften wie sein größeres Pendant. Unterschiede gibt es nur für die Käufer, die den Jeep als reine Benzinversion fahren wollen. Dann gibt es den Renegade mit dem 1,3-Liter- Vierzylinder mit 96 kW/130 PS oder 110 kW/150 PS. Der Compass hingegen bietet nur den großen Vierzylinder oder alternativ einen Dreizylinder mit 88 kW/120 PS als Einstiegsmotorisierung.

Renegade und Compass lassen keine Wünsche offen

Die Üppigkeit und Komfort und Bequemlichkeit wachsen natürlich mit der Zahl der Kreuze auf der Optionsliste. Beide Modelle lassen keine Wünsche offen. Die Insassen haben Platz und sie können sich soundtechnisch von Alpine verwöhnen lassen. Braucht der Fahrer Unterstützung, steht ihm die gesamte Palette an elektronischen Helferlein zur Verfügung.

Preislich geht der elektrische Off-road-Spaß beim Compass bei netto 35.462,18 Euro los. Dafür gibt es den 1.3 T-GDI mit 140 kW/190 PS, der reine Benziner startet bei netto 22.100,84 Euro. Der Renegade startet als Plug-in-Hybrid bei netto 32.100,84 Euro, ein reine Benzinerversion ist schon ab netto 17.563,03 Euro zu haben.

Text: / handwerksblatt.de

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