Foto: Toyota

Toyota Verso: Mehr Ausstattung bei gleichem Preis

Nun ist der neue Toyota Verso erhältlich. Der Wagen leistet je nach Aggregat zwischen 124 und 177 PS. Wir haben uns das Fahrzeug angeschaut.

Ein Auto ersetzt zwei, ist aber dabei kein Auswechselspieler, sondern etwas eigentlich Neues – das hat Toyota mit dem Verso geleistet. Er basiert auf der Plattform des Corolla, orientiert sich im Innenraum am Avensis und ist der Nachfolger sowohl des Corolla als auch den Avensis Verso, die beide aus der Modellpalette des größten Autobauers der Welt verschwunden sind.

Das war 2009, und nun ist die nächste Baureihe des Vans im C-Segment auf die Höfe der Händler gerollt. "Die exklusiv für den europäischen Markt entwickelte Verso Baureihe wurde speziell auf die ständig wachsenden vielfältigen Bedürfnisse der europäischen Kunden im Segment der Kompaktvans zugeschnitten", betont der Hersteller.

Mit höheren Segmenten aufnehmen

An der Struktur des Wagens hat sich nichts verändert, konzeptionell ist der Verso 2013 der Verso 2009. Sehr wohl aber punktet Toyota mit zahlreichen neuen Ausstattungsmerkmalen, die in der Klasse der Kompaktvans mehr als konkurrenzfähig sind und es durchaus mit höheren Segmenten aufnehmen können. Die unverändert zu Preisen ab 21150 Euro erhältliche Basisversion verfügt künftig über Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer und in die Außenspiegel integrierte Blinkleuchten. Serienmäßig an Bord sind weiterhin unter anderem ein Audiosystem mit Radio, CD-Player samt MP3-Wiedergabefunktion, externer AUX- und USB-Schnittstelle und vier Lautsprechern, ein Berganfahrassistent, Front-, Kopf-, Seitenairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.

Bei 23550 Euro startet der Toyota Verso "Life". Die mittlere der insgesamt drei Ausstattungslinien beinhaltet zusätzlich zur Basisausstattung unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, eine Klimaautomatik, das Multimediasystem "Toyota Touch" und eine Sitzheizung für die vorderen Plätze.  In derTop-Ausstattung "Executive" (mindestens 28850 Euro) sind dunkelgraue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht hier ab sofort inklusive. Parksensoren vorn und hinten, das Smart-Key-System für schlüsselloses Öffnen/Schließen der Türen und Starten des Motors, Teilledersitze, Abblendlichtautomatik, Regensensor und der automatisch abblendende Innenspiegel seien ohnehin obligatorisch, betont Toyota.

Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten

Der Autobauer weist auch auf besondere Individualisierungsmöglichkeiten hin. Zum Beispiel das DVD-Entertainment-System, über das sich vor allem Kindern freuten. Auf zwei Sieben-Zoll-TFT-Bildschirmen, die an den Kopfstützen der Vordersitze befestigt sind, können auf langen Strecken Filme angeschaut werden. Inklusive Infrarot-Kopfhörern ist das System für 1420 Euro erhältlich.

Bei den Motorisierungen stehen mehrere Benziner und Diesel zur Wahl. Bei den Benzinern sind das  ein 1,6- und ein 1,8-Liter Valvematic-Benziner mit 132 PS beziehungsweise 147 PS. Das 1,8-Liter-Aggregat ist auch in Kombination mit dem Multidrive S Getriebe bestellbar, das über eine stufenlos variable Übersetzung verfügt. Der 1,6-Liter-Motor ist an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Bei den Dieselantrieben kann sich der Kunde zwischen einem Zwei-Liter D-4D-Diesel mit 124 PS, einem 2,2-Liter D-4D mit 150 PS sowie dem 2,2-Liter D-CAT mit 177 PS entscheiden.

Der 2,2-Liter-D-4D ist laut Herstellerangaben auch mit einem Sechsstufen- Automatikgetriebe lieferbar, die übrigen Varianten lassen sich manuell über sechs Gänge schalten. "Durch die optimierte Aerodynamik der Frontpartie ist der Verbrauch in allen Motorisierungen gesunken, die CO2- Emissionen reduzieren sich je nach Antrieb um bis zu 17 Gramm pro Kilometer", betont Toyota.

Text: / handwerksblatt.de

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