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Neuer Motor für den Fiat 500X

Mobilität - Pkw

Die Crossover-Version des Fiat 500 hat traditionell den Zusatz "X". Jetzt hat der Kleinwagen ein Facelift bekommen.

Fiat goes Flotte. Das ist nichts Neues, denn der Fiat-Konzern hat schon immer ein Auge auf Flottenkunden geworfen, aber ohne so richtig zum Zug zu kommen. Immerhin, so ihr Argument, können sie aus dem gesamten Fundus des FCA-Konzerns Modelle anbieten und Vorschläge für einen Alfa, Fiat, Jeep oder Barth machen – inklusive leichte Nutzfahrzeuge. Dafür haben sie in Deutschland 16 Regionalvertretungen, die sich in einer eigenen Business Unit auf Flottenkunden spezialisiert haben. Sie können auf Angebote des Konzerns zurückgreifen und können seit Anfang September auch den facegelifteten Fiat 500X anbieten. Die spezielle Konfiguration für Businesskunden bietet im Vergleich zum Listenpreis einen finanziellen Vorteil von 3.500 Euro.

Neue Motoren

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Das Facelift beim Fiat 500X ist schon ein bisschen mehr als nur optische Veränderungen innen wie außen am Modell, die die Italiener natürlich auch vorgenommen haben. So kommen serienmäßig Tagfahrlicht und Rückleuchten in LED-Technologie, innen sind die Instrumente neu angeordnet. Die wirklich wichtige Neuerung ist direkt unter der Motorhaube, denn der Fiat 500X hat neue Motoren bekommen. Es ist die erste Baureihe, die die neuen Benzinmotoren mit Turboaufladung bekommt. Fiat hat sich "Firefly" als Namen für diese neue Motorengeneration, die aus Drei- und Vierzylindern bestehen, ausgedacht. Sie haben einen Partikelfilter und erfüllen die Norm Euro 6d Temp. Dabei gilt die schon übliche Formel bei neu entwickelten Motoren: mehr Leistung, weniger Verbrauch.

Jeder Zylinder hat den Hubraum einer Getränke-Dose, also 0,33 l, weshalb es der Dreizylinder auf einen Hubraum von 1,0-Liter, der Vierzylinder auf 1,3 Liter bringt. Mit seinem Ein-Liter-Hubraum leistet der Motor 88 kW/120 PS und bietet ein Drehmoment von 190 Newtonmetern, der große bringt es auf 110 kW/150 PS und 270 Newtonmeter. Beide Aggregate sind im neuen Fiat 500X zu haben. Schon die erste Fahrt zeigt: Das kleine Aggregat reicht völlig aus – und macht dank Spritzigkeit, Laufruhe und schönem Sound richtig viel Spaß. Schließlich wiegt der 500X 1,32 Tonnen, so dass der Motor für Tempo 188 gut ist und die 100-Marke nach 10,9 Sekunden erreicht. Der Verbrauch liegt offiziell zwischen 5,8 und 6,0 Litern, in der Praxis steht allerdings bei uns eine Sieben vor dem Komma.

Drei Benziner, drei Diesel

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Neben den beiden neuen Firefly-Aggregaten hat Fiat noch den 1,6-Liter-Benziner im Angebot. Den Sauger haben die Ingenieure ebenfalls überarbeitet und damit auf Euro 6d Temp gebracht. Der Motor leistet 81 kW/110 PS.

Um auch die Dieselmotoren auf die neue Abgasnorm zu trimmen, bekommen die bekannten Selbstzünder jetzt einen SCR-Katalysator. Die Selektive Katalytische Reduktion, für die SCR steht, funktioniert mit Harnstoff, dem AdBlue, was Fiat-Fahrer in der neuen Generation also zusätzlich mit an Bord haben müssen. Die drei Diesel kommen in den Leistungsstufen 70 kW/95 PS, 88 kW/120 PS und 110 kW/150 PS. Der große Diesel wie auch der große Benziner kommen beide mit einer Neun-Gang-Automatik daher.

Neue Helfer

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Bei den Fahrassistenzsystemen hat Fiat noch einmal drauf gelegt. Ab Werk sind bereits eine Verkehrzeichenerkennung, Spurhalte-Assistent und ein Tempomat an Bord. Auf der Optionsliste stehen zum Beispiel Totwinkel-Assistent, ein distanzgeregelter Tempomat, ein City-Notbremsassistent oder eine Rückfahrkamera. Der Einstieg in den Fiat 500X beginnt bei netto 14.166,90 Euro.

Text: / handwerksblatt.de

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