Die Betriebe des Gebäudereinigerhandwerks blicken optimistischer in die Zukunft als noch zu Beginn des Jahres.

Die Betriebe des Gebäudereinigerhandwerks blicken optimistischer in die Zukunft als noch zu Beginn des Jahres. (Foto: © Dmitry Kalinovsky/123RF.com)

Gebäudereiniger: bessere Umsätze, weniger Kurzarbeit

Politik

Bei den Betrieben des Gebäudereinigerhandwerks hat sich die Geschäftslage im Vergleich zum Frühjahr verbessert. Die Kurzarbeit ist deutlich zurückgegangen, die Umsatzerwartungen sind optimistischer.

Die Stimmung im Gebäudereinigerhandwerk hat sich aufgehellt. Der Herbstumfrage des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) zufolge beurteilen die Betriebe ihre Geschäftslage positiver als noch im Frühjahr dieses Jahres. Gut 40 Prozent der Unternehmen erwarten bis zum Ende des Jahres steigende Umsätze, im Frühjahr waren es nur gut 24 Prozent. Ebenfalls rund 40 Prozent der Betriebe rechnen mit gleichbleibenden Ergebnissen, fast 20 Prozent (im Frühjahr: über 34 Prozent) erwarten sinkende Einnahmen.

Mehr Betriebe wollen Mitarbeiter einstellen

Die große Mehrheit der Betriebe (85 Prozent) glaubt, schlimmsten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hinter sich zu haben. Der Rest rechnet weiterhin mit negativen Folgen der Pandemie. Nur noch gut elf Prozent der Betriebe haben Mitarbeiter in Kurzarbeit. Der Wert lag bei der Frühjahrsumfrage noch bei über 38 Prozent. Bei stabiler Wirtschaftslage planen mehr als 69 Prozent der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, 23 Prozent sind unentschieden, knapp acht Prozent wollen keine Beschäftigten einstellen.

Appell an die Politik

Thomas Dietrich Foto: © BIV des Gebäudereiniger-HandwerksThomas Dietrich Foto: © BIV des Gebäudereiniger-Handwerks

"Unsere Herbstumfrage zeigt einen Aufwärtstrend – für die Unternehmen und die Beschäftigten ist das ein Stück Hoffnung", so Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. "Umso wichtiger sind jetzt zwei Dinge: Wir brauchen so schnell wie möglich eine neue Bundesregierung mit einem tragenden Wirtschaftskonzept. Außerdem müssen wir weiterhin für das Impfen werben, um so gut wie möglich durch die kritische Herbst- und Winterzeit zu kommen." An der Online-Umfrage nahmen bundesweit 450 Unternehmen teil.

Quelle: BIV

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Text: / handwerksblatt.de

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