"Aus Sicht des Handwerks kommt Sachsens Landesregierung nicht umhin, mittel- und langfristig deutlich mehr Mittel für Werterhaltung und Sanierung von Straßen und Brücken im Freistaat aufzuwenden", erklärt Jörg Dittrich.

"Aus Sicht des Handwerks kommt Sachsens Landesregierung nicht umhin, mittel- und langfristig deutlich mehr Mittel für Werterhaltung und Sanierung von Straßen und Brücken im Freistaat aufzuwenden", erklärt Jörg Dittrich. (Foto: © blasbike/123RF.com)

Mehr Geld für Sanierung der Infrastruktur

Politik

Der Sächsische Handwerkstag begrüßt den Vorstoß der Städte und Gemeinden für mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Die finanziellen Spielräume seien vorhanden.

Nachdem der Sächsische Städte- und Gemeindetag und die Ingenieurkammer Sachsen die Landesregierung dazu aufgefordert hat, deutlich mehr Geld in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur zu investieren, schließt sich der Sächsische Handwerkstag dem Appell an.

Im besten Fall stagniere der Erhaltungszustand der Straßen und Brücken im Land und in der Zukunft sei mit einer Verschlechterung zu relchnen. Außerdem habe die Corona-Pandemie den Investitionsstau wegen des starken Anstiegs der Baupreise noch verstärkt.

Landesregierung in der Pflicht

Jörg Dittrich Foto: © Sächsischer Handwerkstag/Wolfgang SchmidtJörg Dittrich Foto: © Sächsischer Handwerkstag/Wolfgang Schmidt

"Aus Sicht des Handwerks kommt Sachsens Landesregierung nicht umhin, mittel- und langfristig deutlich mehr Mittel für Werterhaltung und Sanierung von Straßen und Brücken im Freistaat aufzuwenden", erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Sächsischen Handwerkstags.

"Insofern können wir den Appell des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, angesichts der vom Land für 2023 und 2024 erwarteten Steuermehreinnahmen in Höhe von voraussichtlich 1.325 Millionen Euro deutlich mehr Mittel in Straßen und Brücken zu investieren, nur mit Nachdruck bekräftigen."

Ausreichende Mittel vorhanden

Finanzielle Spielräume seien offenbar vorhanden. Vorrangig sollte die Landesregierung Gemeinden im ländlichen Raum unterstützen. Dort komme es besonders auf eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur an. Es bestehe sonst die Gefahr, dass kleinere Städte bei der Ansiedlung von Betrieben aus Handwerk und Mittelstand gegenüber Großstädten den Anschluss verlieren könnten.

Quellen: Sächsischer Städte- und Gemeindetag / Sächsischer Handwerkstag

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Text: / handwerksblatt.de

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