Rente: Nix tun ist das Schlimmste!

Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen sich mit der Rente beschäftigen, Nichtstun ist der schlimmste Fehler. Wir haben drei Experten gefragt: Was sind die besten Tipps, was sind die größten Fehler beim Thema Rente?

Handwerk
Jede Form der Altersvorsorge lohnt sich - der größte Fehler bei der Altersvorsorge sei es, nicht vorzusorgen. (Foto: Matthias Buehner/Fotolia)

Eigentlich weiß es jeder: Die gesetzliche Rente wird im Alter nicht reichen, man sollte unbedingt vorsorgen. Doch bis zum Ruhestand ist es noch lange hin und das Geld wird meist für die laufenden Ausgaben gebraucht. Dazu kommt die Verwirrung angesichts der vielen verschiedenen – und oft schwer durchschaubaren – Altersvorsorgeprodukte und den zahlreichen kritischen Berichten über Riester, Rürup und Co. Die niedrigen Zinsen sorgen außerdem für frustrierende Renditen und schnell schieben Arbeitnehmer und Unternehmer das Thema Altersvorsorge auf die lange Bank.

Eine gefährliche Entscheidung! Denn wer im Alter einigermaßen sorgenfrei leben will, muss privat vorsorgen. Und alle Experten sind sich einig: Der größte Fehler beim Thema Altersvorsorge ist, nicht vorzusorgen. "Egal, ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger: Für alle gilt, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen", betont Jörg Hagedorn, Abteilungsleiter Soziale Sicherung im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Hagedorn ist einer der drei Referenten bei einer Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Düsseldorf für Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Handwerk am 20. März. Sein Thema ist die Betriebliche Altersvorsorge, bei der es in den vergangenen Monaten neue Entwicklungen gab. Denn die Bundesregierung hat vor kurzem das Betriebsrentenstärkungsgesetz auf den Weg gebracht. Damit soll im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge ein neues steuerliches Fördermodell für Geringverdiener eingeführt werden, das Gesetz soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Zusätzliche Altersvorsorge lohnt sich in jedem Fall

Dazu gehört, dass die steuerfreien Zuzahlungen an Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen angehoben werden. Bei der Grundsicherung im Alter werden freiwillige Zusatzrenten wie Betriebs- und Riesterrenten bis zu 202 Euro anrechnungsfrei bleiben und die Grundzulage bei der Riester-Rente angehoben werden, erklärt der ZDH-Experte: "Damit wird ein wichtiges Signal gesetzt, dass sich zusätzliche Altersvorsorge in jedem Fall lohnt."

Das Deutsche Handwerksblatt hat zwei Referenten der Veranstaltung und die Leiterin der Betriebsberatung der Handwerkskammer Düsseldorf gefragt: Was sind Ihre Tipps zum Thema Altersvorsorge?

 

Alle Informationen zur Veranstaltung "Meine Zukunft – Deine Zukunft. Die richtige Altersvorsorge für Menschen im Handwerk" in der Handwerkskammer Düsseldorf am 20. März finden Sie in diesem Beitrag.

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