Foto: © algre

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Viel Platz für Mitfahrer und Material

Sie sind beliebt als Dienstwagen, weil sie sich auch hervorragend privat nutzen lassen – die Kombis. Bei den Kastenwagen steht der praktische Nutzen im Vordergrund. Wir zeigen Marktübersichten.

Dienstwagen haben den Charme, dass sie nicht nur immer dienstlichen Zwecken dienen, sondern auch die private Seite bedienen dürfen. Entsprechend groß ist die Bandbreite an Fahrzeugen, die die Betriebsinhaber offiziell als Dienstwagen nutzen. Auch wenn SUV mittlerweile Kombis den Rang ablaufen, die meisten setzen immer noch gerne auf einen Kombi.

Alle Preisklassen vorhanden

Sie haben genügend Ladevolumen, um Material noch zur Baustelle oder zum Kunden zu bringen. Und sie eignen sich auch hervorragend als Familienkutsche, wenn es in den Sommerferien mal in die angrenzenden Länder oder an Nord- und Ostsee geht. Eine fünfköpfige Familie samt Gepäck kommt damit bequem ans Ziel. Der Markt bedient dabei alle Preisklassen. Man kann schon einen Kombi für unter 10.000 Euro bei der Renault-Billigtochter Dacia kaufen, aber genauso gut einen sechsstelligen Betrag hinblättern, wenn es an die Topversionen von Audi, BMW oder Mercedes geht. Entsprechend großzügig zeigen sich dann auch die Optionsliste und die einzelnen Ausstattungsserien, die von einer spartanischen Ausführung bis hin zum Luxustempel auf vier Rädern alles zulassen.

Spannendes Jahr für Nfz 

Etwas spannender als 2017 wird es bei den Kastenwagen. Citroën, Opel und Peugeot präsentieren ihren Nachfolger für die aktuellen Modelle Berlingo, Combo und Partner. Zuerst kommt die Pkw-Variante, ehe zum Herbst die gewerbliche Variante als Kastenwagen kommt. Wer tiefer einsteigt, stellt schnell fest: Es ist ein- und dasselbe Modell, das allerdings auf die jeweili-en Markengesichter zugeschnitten ist. Schließlich sind die drei Marken ein Konzern, seit PSA mit seinen Marken Citroën, Peugeot und DS sich im vergangenen Jahr Opel unter seine Fittiche genommen hat.

Damit kommt es zumindest bei Opel zu einem deutlichen Modellwechsel: Denn der Combo kam bislang von Fiat, dort bekannt als Doblò. Und um auch da ganz korrekt zu sein: Fiat hatte seinem Stadtlieferwagen 2016 ein Facelift verpasst, den die Opel-Modelle nie mitgemacht haben. Generell steht der Nutzfahrzeugmarkt stets unter dem Stern der Kooperation. Auch wenn sich zum Beispiel der Renault Kangoo und der Citan von Mercedes-Benz in der Front deutlich unterscheiden, unterm Metallkleid steckt in beiden der Kangoo.

Verschiedene Ausstattungsstufen

Die Liste selbst kann nicht den kompletten Markt mit allen Ausstattungsstufen und Modellvarianten aufzählen. So gibt es in der Palette Kurzversionen wie den Ren-ault Kangoo Rapid Compact, die klassische normale Variante sowie eine Version mit langem Radstand (Maxiversion). Außerdem gibt es gerade in der langen Version das Modell auch mit zwei Dachvarianten. Außen vorgelassen ist die noch kleinere Variante. Denn die Transporterklasse beginnt mit dem kleinen Fiat Fiorino bzw. Ford Transit Courier, die das Segment nach unten abrunden. 

Nach oben grenzen gerade die Maxivarianten schon an die nächsthöhere Transporterklasse. Hier sollten Käufer schon genau abwägen, ob sie mehr Wendigkeit oder doch mehr Ladevolumen oder Nutzlast brauchen. Die Marktübersichten – bei
der die Tabelle jeweils nur die Basismodelle auflistet – zeigen die Bandbreite mit den wichtigsten technischen Eckdaten und listet den Grundpreis auf. Nicht alle Motorisierungen und Getriebearten sind aus Platzgründen enthalten, die Daten entsprechen dem offiziellen Stand im Februar 2018.

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Text: / handwerksblatt.de

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