"Mit der Gründungsoffensive will ich als Bundeswirtschaftsminister Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, und die Gründungskultur in Deutschland stärken", sagt Peter Altmaier. (Foto: © rangizzz/123RF.com)

Gründungsoffensive gestartet

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier startet gemeinsam mit den Verbänden ZDH, BDA, BDI, und DIHK eine neue Gründungsoffensive.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) startet gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die neue Gründungsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

"Mit der Gründungsoffensive will ich als Bundeswirtschaftsminister Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, und die Gründungskultur in Deutschland stärken. Mit ihren Ideen, Produkten und Dienstleistungen tragen Gründerinnen und Gründer zu einer dynamischen, innovativen und international wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei und sorgen für zukunftsfähige Arbeitsplätze. Start-ups, Unternehmensgründungen und Unternehmensnachfolgen im Dienstleistungsbereich, im Handwerk, in der gewerblichen Wirtschaft und in freien Berufen machen den Wirtschaftsstandort Deutschland stark und sind ein wichtiger Pfeiler unserer Sozialen Marktwirtschaft, sagt Altmaier.

"Gründen gehört zur DNA des Handwerks"

"Das Gründen eines Betriebes gehört zur DNA des Handwerks", erklärt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. "Gründungen im Handwerk sind auf Langlebigkeit angelegt: Wir gründen, um zu bleiben. Umso wichtiger ist die ausreichende Qualifizierung von Betriebsneugründern und -übernehmern. Dafür müssen wir berufliche Aus- und Weiterbildung stärken wie auch den Meisterbrief, der die ideale Ausgangsposition für eine Selbstständigkeit ist. Im Handwerk bieten sich mit rund 200.000 anstehenden Betriebsübergaben in den nächsten Jahren beste Chancen, sein eigener Chef zu werden. Auf dem Weg zum eigenen Betrieb sollten wir Gründern Nachfolgelotsen an die Seite stellen, die den Start in die Selbstständigkeit unterstützen."

Zum Auftakt der Gründungsoffensive benennen BMWi und die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung die für eine Stärkung der Gründungskultur in Deutschland wesentlichen Punkte. Außerdem finden im Jahr 2019 vier Regionalkonferenzen statt, die Gründern den direkten Austausch mit Minister Altmaier und den Verbänden ermöglichen. Das BMWi will im Rahmen der Gründungsoffensive erfolgreiche bestehende Maßnahmen fortsetzen und weiterentwickeln (wie etwa das EXIST-Programm und die Gründerplattform) und Neuerungen einführen (wie den bundesweiten Aktionstag zur Unternehmensnachfolge und den Ausbau von Wagniskapitalfinanzierungen mit der neuen KfW-Tochtergesellschaft "KfW Capital"). Die Aktivitäten und Maßnahmen des BMWi finden sich in zehn Handlungsfeldern zusammengefasst in der Publikation 10 Punkte für mehr Gründungen.

existenzgruender.de/go

Text: / handwerksblatt.de

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