Seit 30 Jahren unterstützt das Aufstiegs-BAföG Teilnehmerinnen und Teilnehmer  an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung.

Seit 30 Jahren unterstützt das Aufstiegs-BAföG Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung. (Foto: © gpointstudio/123RF.com)

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Aufstiegs-BAföG: Weniger Geförderte, aber höhere Fördersumme

30 Jahre Aufstiegs-BAföG: 2025 haben in Deutschland 186.100 Menschen die Förderung erhalten. Das sind etwas weniger als im Vorjahr. Im Schnitt gab es 5.200 Euro Zuschuss für Geförderte.

Die Zahl der Menschen, die für ihre berufliche Weiterbildung, wie Meister, Techniker, Fachwirte oder Erzieher, eine staatliche Förderung erhalten, ist 2025 leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden im vergangenen Jahr 186.100 Personen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert – besser bekannt als Aufstiegs-BAföG. Das waren 3.600 Geförderte weniger als im Jahr zuvor. Der Rückgang entspricht einem Minus von 1,9 Prozent. Gleichzeitig wurde insgesamt mehr Geld bewilligt: Die Fördersumme stieg um 1,9 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. 

Das Aufstiegs-BAföG wird zum Teil als Zuschuss und zum Teil als Darlehen gewährt

Das Aufstiegs-BAföG wird zum Teil als Zuschuss und zum Teil als Darlehen gewährt. Geförderte erhielten im Jahr 2025 im Durchschnitt einen Zuschuss in Höhe von 5.200 Euro, das waren 100 Euro mehr als im Vorjahr. Zudem wurden Darlehen in Höhe von durchschnittlich 1.800 Euro pro Person bewilligt, auch das waren 100 Euro mehr als im Jahr zuvor. Gefördert werden damit Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Lebensunterhalt und Kinderbetreuung sowie Materialkosten für ein Meisterprüfungsprojekt.

Das Aufstiegs-BAföG gibt es seit 30 Jahren. Die Zahl der Geförderten ist seitdem deutlich gestiegen: 1997 wurden 49 300 Personen mit dem Aufstiegs-BAföG gefördert. Im Jahr 2025 waren es 186.100 Geförderte. Erzieherinnen und Erzieher machen ein Drittel der Geförderten aus.

Der Frauenanteil steigt seit der Einführung stetig an. 1997 waren 17 Prozent der Geförderten weiblich, im Jahr 2025 betrug der Frauenanteil 42 Prozent. 

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Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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Text: / handwerksblatt.de

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