Foto: © igorvkv/123RF.com
HWK Münster | Juni 2026
Chancen auf dem britischen Markt ausloten
Am 18. und 19. Juni finden individuelle Beratungstage für Handwerksbetriebe zum Markt in Großbritannien statt.
Die Bauwirtschaft erwartet, dass die aktuelle und die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz die Zeichen der Zeit erkannt hat und dass zielgerichtete Investitionen erfolgen. (Foto: © gehapromo/123RF.com)
Vorlesen:
Januar 2026
"Einen Verschiebebahnhof nach dem Vorbild des Bundes soll und darf es in Rheinland-Pfalz nicht geben", sagt Klaus Rohletter, Präsident der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, auf dem Bautalk 2026. Er fordert eine effektive Nutzung des Sondervermögens.
Einen Verschiebebahnhof nach dem "Vorbild" des Bundes soll und darf es in Rheinland-Pfalz nicht geben!" Klaus Rohletter, Präsident der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, kritisierte auf dem Bautalk 2026, dass die angekündigten zusätzlichen Investitionen bisher nicht in der Branche ankommen. "Sie werden im politischen Klein-Klein der Haushaltsdebatte durch den Bund zur Haushaltskonsolidierung verwendet."
Die Bauwirtschaft konnte zu ihrem diesjährigen Bautalk Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, Finanzministerin Doris Ahnen und den Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH, Markus Gerhards, begrüßen. Kurz vor der im März anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz formulierte die Branche ihre Erwartungen an die Politik.
Der Bau sei bereit, seinen eigenen Beitrag zur Instandsetzung der Infrastruktur und Ertüchtigung für Schulen und Krankenhäusern zu leisten, so Rohletter. Bisher sei aus dem Sondervermögen aber noch kein Auftrag bei den Unternehmen angekommen.
Die Bauwirtschaft erwartet von der neuen Landesregierung in Rheinland-Pfalz, dass zielgerichtete Investitionen erfolgen. "Geld allein baut keine Straßen, Schulen oder Kindergärten. Die Arbeiten müssen geplant, ausgeschrieben und die PS auf die Straße gebracht werden, statt sie in der Garage zu parken" mahnte der Verbandspräsident.
Zu Beginn des Jahres seien die Ausschreibungs- und Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand gering. Die Branche habe im Vertrauen auf Investitionen Kapazitäten aufgebaut und halte sie trotz der gesunkenen Nachfrage, vor allem aus dem gewerblichen und privaten Sektor und der daraus entstandenen aktuellen Rezession im Bausektor vor. "Worten sollten Taten folgen und die angekündigten Investitionen müssen zeitnah ausgelöst werden", so Rohletter, Vorstand der Bauunternehmung Albert Weil AG in Limburg.
Die Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz vertritt als Wirtschaftsorganisation die Interessen von über 1.200 Unternehmen mit mehr als 30.000 Mitarbeitern.
Quelle: Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz e.V.
DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
Kommentar schreiben