Die Broschüre mit dem Titel "Bauen 4.0 – Digitale Chancen für das Baugewerbe" kann kostenfrei bezogen werden.

Die Broschüre mit dem Titel "Bauen 4.0 – Digitale Chancen für das Baugewerbe" kann kostenfrei bezogen werden. (Foto: © Somsak Sudthangtum/123RF.com)

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Broschüre soll bei der Digitalisierung helfen

Betriebsführung

Eine neue Broschüre der Baugewerblichen Verbände soll Betrieben bei der Digitalisierung helfen.

Begriffe wie "Industrie 4.0" oder "Wirtschaft 4.0" sind quasi ständig zu hören und zu lesen. Gemeint ist damit die Digitalisierung und Vernetzung von Arbeitsprozessen. Die Bauwirtschaft hinkt da noch etwas hinterher. Sie wird aber von ihren Auftraggebern zunehmend gefordert, sich diesen Themen zu widmen. Um deswegen die Betriebe zu unterstützen, geben die Baugewerblichen Verbände (BGV) eine Broschüre mit dem Titel "Bauen 4.0 – Digitale Chancen für das Baugewerbe" heraus. Sie kann kostenfrei bezogen werden (E-Mail an h.siebert@bgv-nrw.de).

BGV-Präsident Rüdiger Otto schreibt im Vorwort: "Mit dieser Broschüre wollen wir Ihnen Anregungen geben und Mut machen, sich – wo noch nötig – intensiv mit dem Thema Digitalisierung zu befassen. Die Zeit dafür ist reif. Sie eröffnen sich viele Chancen: eine höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit, eine bessere Ablaufsicherheit und -qualität, niedrigere Durchlaufzeiten und einen geringeren Aufwand auf der Baustelle ebenso wie im Büro beispielsweise."

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Digitalisierung in allen Facetten nutzen

Auf 16 Seiten werden in dem Heft die digitale Arbeitskultur, das Building Information Management und die ordnungsgemäße Buchführung nach GoBD sowie das Dokumentenmanagement angesprochen. Zum Inhalt gehören daneben das digitale Bautagebuch und die digitale Zeiterfassung, die immer wichtiger werdende IT- und Datensicherheit, der Einsatz von Lasern für das Aufmaß und von Drohnen sowie die Lager- und Geräteverwaltung mit Hilfe von RFID-Funketiketten.

Zu allen Punkten rät Otto seinen Unternehmerkollegen, schrittweise und strategisch vorzugehen und ihre Mitarbeiter einzubeziehen. "Aber auch Ihre Dienstleister sollten Sie unbedingt ins Boot holen: Können sie Ihre Computerprogramme auf den neuesten Stand bringen, sie erweitern und vernetzbar machen? Häufig müssen Sie nämlich nicht zu Neuem greifen. Wenn Sie stattdessen bewährte Technik "nur" updaten, halten Sie damit auch die Hürden vor der Anwendung dieser Hilfen kleiner." Insgesamt sollten die Baubetriebe "das Thema Digitalisierung mutig und selbstbewusst angehen – in allen seinen Facetten".

Text: / handwerksblatt.de

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