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HWK des Saarlandes | Mai 2026
Anlaufstelle für zirkuläres Bauen
Das Wirtschaftsministerium fördert die Handwerkskammer des Saarlandes mit rund 155.000 Euro beim Aufbau einer Beratungs- und Servicestelle für zirkuläres Bauen.
Wer in allen Phasen und Aspekten eines Rückbauprojektes Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung fest im Blick hat, kann demnächst mit einer Zertifizierung rechnen. (Foto: © Prig MORISSE/123RF.com)
Vorlesen:
August 2020
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert jetzt auch den Rückbau von Gebäuden, vorausgesetzt er erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit.
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat ein neues Rückbauzertifikat entwickelt. Gute Chancen auf eine Zertifizierung haben Rückbauprozesse, die einen Rohstoffkreislauf und Recycling unterstützen und Abfälle minimieren.
Beurteilt wird der DGNB zufolge nach zwölf Kriterien, dabei geht es um die "Materialstrombilanz", "Gefahrstoffsanierung", um "Risikobewertung und Kostensicherheit" und die "Werte ausbaufähiger Ressourcen", aber auch um "Projektkommunikation" und "Sicherheit" sowie um "Verwertung und Entsorgung" von Materialien und um eine "sortenreine Trennung und Kreislaufführung".
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Darüber hinaus werden auch die "Rückbauplanung", die "Ausschreibung", "Qualitätssicherung und Dokumentation" sowie "Baustelle und Rückbauprozess" bewertet. Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschonung sollten in all diesen Punkten im Vordergrund stehen.
Das neue Zertifizierungssystem richtet sich der DGNB zufolge an Kommunen, Bauherren, Planer sowie Rückbau- und Recyclingunternehmen. Wer sich als Unternehmen "im Sinne einer Circular Economy positiv vom Wettbewerb abhebt, wird bei Vergabeentscheidungen Vorteile haben", heißt es von der DGNB. Das System soll in den nächsten Monaten bei ersten Projekten eingesetzt und erprobt werden.
Quelle: DGNB
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