"Es werden spannende unternehmerische Möglichkeiten angestoßen, die zugleich berufliche Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen schaffen", sagt Karl-Josef Laumann.

"Es werden spannende unternehmerische Möglichkeiten angestoßen, die zugleich berufliche Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen schaffen", sagt Karl-Josef Laumann. (Foto: © Le Moa Olivier/123RF.com)

NRW fördert Geschäftsideen zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit

Die Landesregierung fördert 50 Geschäftsideen zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit mit jeweils bis zu 50.000 Euro.

Die Landesregierung fördert im Rahmen der Initiative Wiedereinstieg NRW mit dem Wettbewerb "100 Ideen gegen Langzeitarbeitslosigkeit" die Entwicklung von neuen Geschäftsideen mit einem Bezug zur Digitalisierung, zum Klimaschutz oder zur Erholung der Wirtschaft. Zentrale Fördervoraussetzung ist die Einstellung von langzeitarbeitslosen Menschen.

In einem ersten Durchlauf haben sich bereits Unternehmen beworben, die jetzt in die Umsetzung einsteigen und Beschäftigungsperspektiven bieten. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ruft die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen dazu auf, sich am zweiten Durchlauf des Wettbewerbs zu beteiligen. 50 Vorhaben werden jeweils mit bis zu 50.000 Euro gefördert.

Bewerbungen bis zum 19. Juni

BewerbungHier finden Sie die Antragsunterlagen für den Wettbewerb."Sowohl die Unternehmen wie auch die langzeitarbeitslosen Menschen in unserem Land sind von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Mit der Förderung unterstützen wir beide Seiten: Es werden spannende unternehmerische Möglichkeiten angestoßen, die zugleich berufliche Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen schaffen", erklärt Laumann.

Interessierte Unternehmen können ihre Interessensbekundungen für den zweiten Durchlauf mit einem Konzeptvorschlag bis zum 19. Juni beim Arbeitsministerium einreichen. Fragen zum Förderaufruf von interessierten Unternehmen werden telefonisch unter 0211/855-3337 oder per E-Mail unter wettbewerb@mags.nrw.de beantwortet.

Ziele:

  • Die negativen Folgen der Coronapandemie für den Arbeitsmarkt in NRW und den damit verbundenen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit abmildern.
  • Die Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen über die Entwicklung oder Weiterentwicklung neuer Geschäftsfelder, die Beschäftigungschancen für Langzeitarbeitslose bieten (Schaffung mindestens eines Arbeitsplatzes).
  • Unternehmerische Lösungen fördern, die die gesellschaftlichen Herausforderungen (Langzeitarbeitslosigkeit, Klimawandel oder Digitalisierung) angehen und zur nachhaltigen Erholung der Wirtschaft beitragen.
  • Langzeitarbeitslose Menschen mit benachteiligtem Zugang zum Arbeitsmarkt die Chance eröffnen, sich mit Blick auf die Anforderungen zukünftiger Arbeitsmärkte zu qualifizieren, berufliche Erfahrungen zu sammeln und Beschäftigungsperspektiven zu entwickeln.

Das wird gefördert:

  • Maximal 50.000 Euro für eine Personalstelle für sechs Monate zur Erarbeitung oder Weiterentwicklung und Umsetzung einer Strategie für den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes sowie eine Restkostenpauschale.
  • Insgesamt sollen die 100 besten Ideen in den 16 Arbeitsmarktregionen gefördert werden. In einem ersten Aufruf wurden 20 Projekte gefördert.
  • In einem zweiten Aufruf können 50 weitere Vorhaben gefördert werden.
  • Interessierte Unternehmen können ihre Interessenbekundung mit einem Konzeptvorschlag bis zum 19.06.2022 einreichen.

Das muss erfüllt sein:

  • Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen sowie Personengesellschaften, die über die Entwicklung oder Weiterentwicklung eines neuen Geschäftsfeldes Beschäftigungschancen für Langzeitarbeitslose bieten und mit Lösungen zur digitalen oder nachhaltigen Erholung der Wirtschaft oder zum Klimaschutz beitragen wollen.
  • Mindestens eine langzeitarbeitslose Person muss während der Projektlaufzeit für das neue Geschäftsfeld eingestellt und eingearbeitet werden.

Quelle: NRW-Arbeitsministerium

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Text: / handwerksblatt.de

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