Daniela Schmitt mit den Landesbesten und den Vertreterinnen und Vertretern der Kammern bei der Preisverleihung in Mainz.

Daniela Schmitt mit den Landesbesten und den Vertreterinnen und Vertretern der Kammern bei der Preisverleihung in Mainz. (Foto: © Alexander Sell)

Land und Kammern ehren die Besten der Weiterbildung

Bildung

Auszeichnung: Daniela Schmitt, Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz, überreichte in Mainz den Landesbestenpreis an 67 Meister und Fachwirte.

Zum zweiten Mal haben das Land Rheinland-Pfalz, die Industrie- und Handelskammern, die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz und die Landwirtschaftskammer frisch gebackene Meister, Fachwirte sowie weitere Fortbildungsabsolventen mit dem Landesbestenpreis ausgezeichnet. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt überreichte die Preise Mitte November im feierlichen Rahmen in der Halle 45 in Mainz. Die Preisverleihung fand als 3G-Veranstaltung statt, konnte aber auch von Zuhause im Livestream verfolgt werden.

"Mit dem Landesbestenpreis setzen wir ganz bewusst ein starkes Zeichen für die duale berufliche Bildung. Sie ist zentrale Grundlage der Fachkräftesicherung in unserem Land. Die ausgezeichneten Landesbesten zeigen Spitzenleistung und gehen mit gutem Beispiel voran. Sie sind die Besten ihres Faches und stehen für Qualität in Ausbildung und Beruf. Unsere Meisterinnen und Meister, unsere Fachwirtinnen und Fachwirte sind unsere Zukunft. Und sie sind die besten Botschafter für die duale Aus- und Fortbildung", sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Attraktivität des Handwerks

"Natürlich sind wir stolz darauf, unter den Auszeichnungen viele Handwerkerinnen und Handwerker aus ganz unterschiedlichen Berufen zu wissen. Das spricht für Vielseitigkeit und Attraktivität des Handwerks wie auch Leistungsbereitschaft und hohes fachliches Knowhow unseres Fachkräftenachwuchses", lobte Kurt Krautscheid, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern und Präsident der Handwerkskammer Koblenz. Der Landesbestenpreis stelle "Spitzenleistungen der Meister- und Fortbildungsabschlüsse ins Rampenlicht und die Besten dürfen sich über eine Anerkennung und Honorierung ihrer Ergebnisse freuen", so Krautscheid weiter.

Insgesamt 67 Landesbeste aus Meister- und Fortbildungsprüfungen aller beteiligten Kammern wurden in diesem Jahr geehrt. Die Kammern bieten rund 80 qualifizierte Meister-, beziehungsweise Fortbildungsabschlüsse an, die nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen dem akademischen Bachelorabschluss beziehungsweise dem akademischen Master gleichgestellt sind. Mit dem Landesbestenpreis wollen das Land und die Kammern zum einen ihre Wertschätzung für die Spitzenleistungen der Absolventen zum Ausdruck bringen, zum anderen aber auch für die breite Öffentlichkeit aufzeigen, wie groß das Spektrum der Berufe im Rahmen der dualen Ausbildung ist und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt.

Werbung für den Aufstiegsbonus

Wirtschaftsministerin Schmitt nutzte die Gelegenheit, um noch einmal für den Aufstiegsbonus zu werben, mit dem das Land versucht, den finanziellen Graben, der noch immer zwischen akademischer und beruflicher Bildung klafft, ein bisschen kleiner zu machen. Mit dem Ausbildungsbonus I und II fördert das Land die Fortbildung der Kammerberufe finanziell. Wer sich erfolgreich zum Meister, Fachwirt oder in einer gleichwertigen Qualifikation fortbildet, erhält mit dem Aufstiegsbonus I einmalig eine Förderung von 2.000 Euro. Der Aufstiegsbonus II in Höhe von 2.500 Euro honoriert im Anschluss an eine erfolgreiche Weiterbildung den Weg in die Selbständigkeit. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums werde das Angebot gut nachgefragt, die Resonanz sei 2021 im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen.

Mehr erfahren! Über die Möglichkeiten einer Weiterbildung im Handwerk, zum Beispiel zum Meister oder zum Betriebswirt des Handwerks, informieren die Weiterbildungsabteilungen die Handwerkskammern Trier, Pfalz, Koblenz und Rheinhessen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter handwerk-rlp.de.

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Text: / handwerksblatt.de

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