Potenzielle Azubis sollen mit einer neuen Plakatkampagne auf das Handwerk aufmerksam gemacht werden.

Potenzielle Azubis sollen mit einer neuen Plakatkampagne auf das Handwerk aufmerksam gemacht werden. (Foto: © auremar/123RF.com)

Neue Plakatkampagne räumt mit Vorurteilen auf

Um die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern, braucht es mehr Auszubildende in den Handwerksberufen.

Dazu gehört aber auch ein gesellschaftliches Umdenken für mehr Wertschätzung des Handwerks. Das greift die Imagekampagne des Handwerks seit 2016 mit einer eigenen Kampagne auf, die sich aktuell dem Thema Nachwuchsgewinnung auf besondere Weise widmet. "Für das Klima auf die Straße, aber nicht ins Handwerk?" – mit zugespitzten Botschaften wie dieser macht das Handwerk im Rahmen einer neuen Plakatkampagne auf einen grundlegenden Widerspruch in der gesellschaftlichen Debatte aufmerksam. Denn einerseits engagiert sich gerade auch die Jugend zu Recht sehr für einen klaren Kurswechsel in der Klima- und Energiepolitik. Andererseits werden aber dringend Fachkräfte gesucht, um überhaupt die technischen Grundlagen für eine erfolgreiche Klimawende zu schaffen.

Die Aktion unter dem Motto "Hier stimmt was nicht." will bewusst Vorurteile hinterfragen und auf diese Weise zum Nachdenken anregen. Mit Headlines wie "Wieso zähle ich weniger, wenn ich mehr will als Powerpoint?" oder "Was gegen Handwerk spricht? Meine Akademikereltern." werben die Anzeigenmotive für mehr gesellschaftliche Anerkennung von Handwerksberufen – insbesondere bei Jugendlichen, Eltern und Lehrern – und für eine Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung.

 

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Text: / handwerksblatt.de

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