Eine vereinfachte Rückerstattung analog zur Agrardieselrückerstattung würde schnell und spürbar entlasten, so der ZDK.

Eine vereinfachte Rückerstattung analog zur Agrardieselrückerstattung würde schnell und spürbar entlasten, so der ZDK. (Foto: © rclassenlayouts/123RF.com)

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ZDK fordert Ende der Doppelbelastung beim Diesel

Das Kraftfahrzeuggewerbe fordert eine gezielte Entlastung für gewerblich genutzte Fahrzeuge und schlägt eine Rückerstattung von 15 bis 17 Cent pro Liter Dieselkraftstoff vor.

Die Politik berät angesichts der erneuten Energiekrise, die nun durch den Krieg im Iran ausgelöst wurde, über Entlastungsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert eine gezielte Entlastung für gewerblich genutzte Fahrzeuge und schlägt dafür eine Rückerstattung von 15 bis 17 Cent pro Liter Dieselkraftstoff für mautpflichtige Fahrzeuge über 3,5 Tonnen vor.

"Die doppelte CO2-Belastung ist weder fair noch wirtschaftlich tragfähig. Gewerbliche Fahrzeuge zahlen den CO2-Preis sowohl über die Lkw-Maut als auch an der Zapfsäule – das treibt die Kosten massiv in die Höhe", erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. "Diese Mehrbelastung trifft inländische Betriebe unmittelbar und kommt am Ende auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch höhere Kosten für Produkte und Dienstleistungen an."

Rückerstattung analog zum Agrardiesel

Eine vereinfachte Rückerstattung analog zur Agrardieselrückerstattung würde hier schnell und spürbar entlasten. Die CO2-Komponente der Lkw-Maut belaste je nach Fahrzeugklasse erheblich: Bei Euro-6-Fahrzeugen liegt sie laut ZDK zwischen 7,4 Cent pro Kilometer für 3,5-Tonner und 15,8 Cent pro Kilometer für 40-Tonner – das entspricht 7,40 bis 15,80 Euro auf 100 Kilometer.

Eine Rückerstattung von 15 bis 17 Cent pro Liter Diesel würde nach Berechnungen des ZDK eine spürbare Entlastung bringen: Ein 40-Tonner mit einem Verbrauch von rund 25 Litern pro 100 Kilometer würde um etwa vier Euro je 100 Kilometer entlastet (rund 25 Prozent). Kleinere Transporter mit etwa acht Litern Verbrauch pro 100 Kilometer könnten rund 1,20 Euro je 100 Kilometer einsparen (etwa 15 Prozent).

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"Wer jetzt entlastet, stabilisiert Betriebe"

Von einer solchen Entlastung würden die Transportbranche und der gesamte Mittelstand profitieren. Auch Verbraucher würden durch stabilere Preise entlang der Lieferketten spürbar entlastet. Peckruhn: "Es ist höchste Zeit, die doppelte CO2-Belastung für mautpflichtige Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zu beenden, die schon vor zwei Jahren eingeführt wurde. Wer jetzt entlastet, stabilisiert Betriebe, sichert Versorgung und schützt Verbraucher vor weiter steigenden Preisen."

Quelle: ZDK

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Text: / handwerksblatt.de

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