Ab sofort bei den Kia-Händlern: Der reine Stromer EV6, der erste Botschafter für die neue Ausrichtung

Ab sofort bei den Kia-Händlern: Der reine Stromer EV6, der erste Botschafter für die neue Ausrichtung (Foto: © Kia)

Kia: Mit dem EV6 in eine neue Richtung

Neues Logo – und jetzt eine neue Plattform speziell für Elektrofahrzeuge, damit wollen die Koreaner ihre neue Ausrichtung klar machen. Erster Botschafter ist der Stromer EV6 mit 800-Volt-Technologie.

Bei diesem Crossover muss man zwei Mal hinblicken: Der EV6, der neueste Stromer aus dem Hause Kia, fällt auf. Sportlich schick, haben die Designer eine schöne Seitenlinie und ein Heck über die Räder gelegt, von dem man mehr sehen möchte. Und mehr erfahren möchte, weil der der Wagen schon optisch vor Kraft strotzt.

EV6 auf neuer Plattform

Doch der Reihe nach. Kia hat sich schon mit seinem neuen Logo einen anderen, modernen Anstrich gegeben. Jetzt folgt das erste Auto auf der nagelneuen Plattform E-GMP, die die Koreaner speziell für ihre Stromer konzipiert haben. Das Modell verfügt zudem über die 800-Volt-Schnellladetechnologie und kann daher eine auf zehn Prozent geschrumpfte Batterieleistung innerhalb von 18 Minuten auf 80 Prozent hochziehen.

Und erfahrene E-Fahrer wissen: Höher sollte man die Batterie unterwegs auch nicht laden, da für die restlichen 20 Prozent nochmal ordentlich Zeit drauf geht. Mit voller Batterie kommt der EV6 übrigens bis zu 528 Kilometer weit und für alle mit Reichweitenangst geplagte Stromer-Käufer ist das ein Wert, der bei Verbrennern locker mithält.

Reichlich Platz im neuen Stromer

Kia positioniert den schicken Stromer als Crossover, das reichlich Platz bietet. Auch hinten haben die Insassen viel Bein- und Kopffreiheit, Fahrer und Beifahrer können sich über Komfortmangel definitiv nicht beklagen. Wer sich von vorn dem Modell nähert, erkennt sofort das typische Tiger-Gesicht der Marke Kia. Auffällig ist der flache Lufteinlass, der dem Wagen eine optische Breite verpasst und sportlich aussieht. Die Linienführung an der Seite unterstreicht diesen Eindruck.

Innen betreten die Insassen die digitale Welt der Elektromobilität. Natürlich hat der Wagen ein Digitaldisplay mit schönen Features. Eines davon ist die Einblendung des Kamerabildes des Toten Winkels, immer abhängig davon, ob der Blinker rechts oder links gesetzt ist. Das gestochen scharfe Bild liefert dann alle Infos, was sich hinter und neben dem Fahrzeug abspielt, akustische Warnungen kommen bei Gefahrensituationen hinzu. Ansonsten gilt in Sachen Assistenzsysteme: Der EV6 ist state-of-the-art; er hat alle verfügbaren Systeme an Bord. Auch bei der Ausleuchtung der Fahrbahn bei Dunkelheit ist er vorn mit dabei und arbeitet mit optionalen Dual-LED-Scheinwerfern. Da lässt sich jede LED einzeln steuern, was perfektes Licht bedeutet. Weil eine Frontkamera entgegenkommende Fahrzeuge erkennt, sorgt die Technologie zudem dafür, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird.

Tempo auf 185 Stundenkilometer begrenzt

Wer in einem EV6 Platz nehmen möchte, kann dies ab netto 37,806,72 Euro tun. Dafür gibt es den Wagen mit 125 kW/170 PS Leistung und einer 58 kW-Batterie. Die kleine Batterie bietet ein Reichweite von knapp 400 Kilometern.

Der nächstgrößere Motor liefert 239 kW/325 PS und verfügt ausschließlich über die große 77,4-kW-Batterie. Er verfügt übrigens über Allradantrieb, die Einstiegsmotorisierung kommt mit Heckantrieb. Das Tempo ist auf 185 Kilometer limitiert. Ab Ende nächsten Jahres kommt noch eine GT-Version des EV6, die dann eine Power von 430 kW/585 PS bietet. Das Drehmoment von 740 Newtonmetern sorgt dann dafür, dass der Wagen schon nach 3,5 Sekunden Tempo 100 erreicht hat.

Fazit

Mit dem EV6 hat Kia ein schönes, sportliches Crossover auf die Räder gestellt, das richtig Spaß macht. Zudem stimmen Leistung und Reichweite zu einem Preis ab netto 37.806.72 Euro, der sich dank üppiger Förderung noch deutlich drücken lässt – bei einem Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro beläuft sich die Prämie derzeit auf 9.570 Euro.

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Text: / handwerksblatt.de

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