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Bundesverdienstkreuz für zwei Tischler aus der Eifel

Die Tischlermeister Daniel Krauth und Patrick Teusch aus Wittlich wurden für ihr Engagement in der Ausbildung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Daniel Krauth und Patrick Teusch bei der Ordensverleihung in Berlin mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (Foto: Christian Kruppa/BMAS)

Daniel Krauth und Patrick Teusch sind Geschäftsführer des Tischler-Unternehmens padati GmbH im rheinland-pfälzischen Wittlich. Im Jahr 2004, gleich nach der Meisterprüfung, haben sie ihr innovatives Tischlerunternehmen in der Eifel gegründet. Heute gelten sie als leistungsfähiger Laden- und Innenausbauer und flexibler Zulieferer und haben 30 Mitarbeiter.

Für ihr besonderes Engagement in der Ausbildung gab es jetzt das Bundesverdienstkreuz (Verdienstmedaille). Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat den Verdienstorden, den der Bundespräsident verleiht, in Berlin bei einer Feierstunde überreicht. Insgesamt wurde 13 Frauen und Männer für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, darunter auch eine Friseurmeisterin aus Brandenburg.

Daniel Krauth und Patrick Teusch liegt die Ausbildung benachteiligter junger Menschen mit Startschwierigkeiten in das Berufsleben besonders am Herzen, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

Sie arbeiten seit Gründung mit dem Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Wittlich und dem Zentrum für qualifizierte Berufsvorbereitung, Berufsausbildung sowie berufliche Fort- und Weiterbildung im Landkreis Bernkastel-Wittlich zusammen.

Praktika und Ausbildung für benachteiligte Jugendliche 

Viele sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte Jugendliche haben die Möglichkeit eines Betriebspraktikums, einer Tischlerausbildung und auch einer dauerhaften Beschäftigung bekommen. Mit positiver Einstellung, Überzeugungskraft und Geduld arbeiten sie gemeinsam an Zukunftsperspektiven und geben den jungen Menschen Chancen.

Ihre Begeisterung für Menschen, ihr Ausbildungswille und ihr persönlicher finanzieller Einsatz hätten aus diesen Jugendlichen unter anderem kreative Handwerkerinnen und Handwerker gemacht.

Foto: Christian Kruppa/BMAS

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