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Starkes Engagement: Handwerk und Flüchtlinge

Das Handwerk engagiert sich überdurchschnittlich stark in der Ausbildung von Geflüchteten. 2017 haben 11.000 ihre Lehre begonnen. Tausende andere sind in Praktika oder Lehrgängen.

"Es sind sicher noch nicht die ganz großen Zahlen, wenn wir darüber reden, wie viele Flüchtlinge gerade eine Ausbildung machen. Aber wenn wir uns die Entwicklung der letzten Jahre anschauen, dann kann man schon sehen, dass wir bei der Ausbildung von Flüchtlingen deutliche Erfolge erzielt haben", das betont ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.

Viele fertig ausgebildete Flüchtlinge arbeiten schon in den Betrieben

WollseiferZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. Foto: © Werner Gabriel2015 haben im Handwerk 2.500 junge Geflüchtete eine Ausbildung begonnen, 2016 waren es 4.600 und Ende 2017 sind es bereits 11.000. Wollseifer: "Damit bildet das Handwerk knapp die Hälfte aller Flüchtlinge aus den acht häufigsten Asylzugangsländern aus, die derzeit in Deutschland eine Ausbildung machen."

Das sei im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen ein überdurchschnittliches Engagement. Darüber hinaus würden sich etliche tausend junge Geflüchtete in Praktika, in berufsvorbereitenden Lehrgängen und Maßnahmen und in Helferjobs befinden. "Und natürlich arbeiten inzwischen auch fertig ausgebildete Flüchtlinge als Fachkräfte in unseren Betrieben", so der Handwerkspräsident.

Auszüge des Statements erschienen am 29. März 2018 in der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. 

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Text: / handwerksblatt.de

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