Der neue Ford Ranger begeistert mit toller Leistung.

Der neue Ford Ranger begeistert mit toller Leistung. (Foto: © Ford)

Der Marktführer: Satter Hubraum unter der Haube

Der Ford Ranger hat sich auf der Beliebtheitsskala ganz nach oben geschlichen. Ein Grund ist der kräftige Motor mit 3,2 Liter Hubraum.

Verwegen sieht er schon aus, der Wildtrak. Mit seinem kupferähnlichen Farbton, seiner bulligen Erscheinung und dem Schnorchel sieht man es dem Ford Ranger schon an. Der Bursche hat Power und man möchte gerne sein Temperament zügeln. Tatsache ist: Unter allen Pick-ups hatte der Ranger die dickste Maschine unter der Haube, bis Volkswagen auf das ewige Genöle der Kunden reagierte und seit gut einem Jahr in der Neuauflage seines Amaroks nur noch Sechs-Zylinder-Aggregate einbaut. Sie schoben den Ranger ins Sachen Power und Leistung vom Thron, die technischen Daten zum Drehmoment sind deutlich. Gleich zwei Aggregate der Hannoveraner bringen es auf über 200 PS, der Ranger bleibt genau auf dieser Marke stehen.

Egal, denn mit den 3,2 Liter auf seiner Seite hat der Ranger immer noch mehr als reichlich Hubraum und 470 Newtonmeter Drehmoment reichen für den dritten Platz im Ranking. So viel Kraft braucht Treibstoff, 8,3 oder 8,4 Liter stehen in als Verbrauch auf dem Datenblatt, abhängig von der Version. Und man weiß: Fahren im Alltag heißt rund einen Liter mehr, mit Nutzlast – und der Ranger kann mit allen Versionen schon mindestens eine Tonne bis maximal 1,26 Tonnen aufladen – geht es noch einmal weiter rauf. Dafür macht es aber auch richtig Spaß, die Urgewalt zu spüren.

Der Ranger ist fit fürs Gelände

Mit dem Wildtrak ist man vor allem für das Gelände gerüstet. Klar, der Schnorchel kostet extra: knapp 700 Euro netto verlangt Ford für den Ironman 4x4, so heißt das Rohr, mit dem der Ranger im Wasser Luft für den Motor ansaugt. Dann kann er bis zu 80 Zentimeter tiefe Wasserläufe durchqueren. Und weil Wasser auch nicht schön auf der Ladefläche ist, sollte man – nicht nur beim Ranger – über den Kauf einer Abdeckung für die Ladefläche nachdenken.

Wer fährt denn auch schon gerne einen Pool durch die Gegend oder setzt sein Material gerne der Witterung aus. Fürs Gelände jedenfalls ist er mit einer Bodenfreiheit von 22 Zentimetern gut gewappnet, der Böschungswinkel liegt bei 28 Grad, sowohl vorne als auch hinten.

Günstige Einstiegsversion des Rangers

Die Power hat natürlich auch ihren Preis. Ford fängt mit dem Ranger im Vergleich zum Wettbewerb niedrig an und bietet für den Pick-up sogar eine Version mit 96 kW/136 PS. Das ist von allen Pick-ups die schwächste Motorisierung. 330 Newtonmeter sind zwar schon ganz ordentlich, aber mit einem Hänger müht sich auch ein Ranger ziemlich ab, um steile Steigungen zu meistern. Da lohnt sich schon der nächsthöhere Sprung auf das Aggregat mit 118 kW/160 PS. 385 Newtonmeter können schon was, aber wer Hängerbetrieb fährt, sollte am Motor nie geizen

Und genau das macht doch den rauen Charme des wilden Burschen aus Köln aus: Mit der dicken Maschine ist der Pick-up genau das, was gerne alle haben wollen, ein Spielzeug für Erwachsene. Dafür sind aber ein paar Euro mehr fällig als die 23.650 Euro, die Ford für die Basisversion mit dem kleinsten Motor als Single Cab verlangt.

Technische Details

Ford Ranger Doppelkabine

Motorleistung: 118 kW
Verbrauch kombiniert: 7,0 l / 100 km
CO2-Emissionen in g/km: 184
Nutzlast: 1.143 kg
Länge/Breite/Höhe: 527 cm, 186 cm, 181 cm
Ladefläche Länge/Breite: 155 cm, 156 cm
Preis in Euro ohne MwSt.: 29.150,-

Text: / handwerksblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren: