Ulrich Müller ist seit dem 1. Juni 2019 neuer Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in Nordrhein-Westfalen. (Foto: © KH Coesfeld)

„Eine starke Stimme für das NRW-Handwerk sein“

Unternehmensführung

Das neue Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der NRW-Kreishandwerkerschaften will die drängendsten Themen angehen und den Dialog fördern.

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft, Rolf Meurer aus Niederkrüchten, und der Vizepräsident Andreas Baumeister aus Coesfeld sind in ihren Ämtern bestätigt worden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in Nordrhein-Westfalen hervor. Anstelle der bislang zwei Beisitzer des Gremiums ergänzen nun insgesamt fünf Beisitzer das Präsidium.

Für diese Ämter konnten Dr. Thomas Günther (KH Köln), Dirk Jedan (KH Märkischer Kreis), Michael H. Lutter (KH Paderborn-Lippe), Marcus Otto (KH Bergisches Land) und Fabian Schnabel (KH Essen) gewonnen werden. Jedes Mitglied des Präsidiums widme sich thematisch federführend einem zentralen Thema innerhalb der Arbeitsgemeinschaft, das seien die Bereiche Strategie, Bildung, Recht, Steuern und Finanzen sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Als Geschäftsführer folge Ulrich Müller, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, dem langjährigen Geschäftsführer der NRW-Arbeitsgemeinschaft Andreas Fabri, der seinen Ruhestand angetreten habe.

Zur Person: Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Ulrich Müller, ist seit dem 1. Juni 2019 der neue Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in Nordrhein-Westfalen. Der Diplom-Pädagoge und Betriebswirt bringt vielfältige Erfahrungen aus verschiedenen Institutionen und Organisationen mit. Seit 2002 ist er in der Handwerksorganisation tätig, zunächst bei der Handwerkskammer Münster. 2007 trat er als Geschäftsführer in die Kreishandwerkerschaft Coesfeld ein. Seit 2017 ist er der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Die Inhalte der Arbeitsgemeinschaft werden mit dieser thematischen Aufteilung auf eine tragfähige Basis gestellt und ganz neu organisiert. Sie werde dabei helfen, die drängenden Belange zum Beispiel zur Ausbildung, Fachkräftesicherung und Digitalisierung zukünftig gemeinschaftlich zu bearbeiten. Auf diese Weise wolle die NRW-Arbeitsgemeinschaft eine effiziente Interessenvertretung für die rund 44.000 Handwerksbetriebe gewährleisten und weiter ausbauen.

Offener und reger Dialog angestrebt

"Wir wollen in der neu aufgestellten NRW-Arbeitsgemeinschaft den Austausch zwischen den Kreishandwerkerschaften fördern mit dem Ziel, Interessen thematisch zu bündeln, pragmatische Lösungen anzubieten und eine starke Stimme für das NRW-Handwerk zu sein", so der Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft Rolf Meurer. Ein gutes Instrument zum Austausch biete die erst kürzlich gestartete App der Arbeitsgemeinschaft, die alle Mitglieder in einer Plattform zusammenbringe. "Wir wünschen uns einen offenen und regen Dialog über die regionalen Grenzen der einzelnen Kreishandwerkerschaften hinweg", führt Geschäftsführer Ulrich Müller weiter aus. "Zwar stehen wir noch am Anfang unserer gemeinsamen Arbeit. Uns alle eint aber unser Engagement für das Handwerk in NRW, das wir für die Zukunft stark und selbstbewusst aufgestellt sehen."

Seminar Tax Compliance war ein voller Erfolg

Die ersten Schritte der gemeinsamen Arbeit seien getan: Das erste Praxis-Seminar der Arbeitsgemeinschaft zum Thema "Tax Compliance §2b UStG" – einer Neuregelung im Steuerrecht, die insbesondere die Kreishandwerkerschaften in näherer Zukunft betrifft – sei mit mehr als 55 Teilnehmern besonders erfolgreich gewesen. In Planung seien weitere Seminare und Workshops zu den verschiedenen Schwerpunktthemen, von denen die Kreishandwerkerschaften in NRW individuell profitieren können.

Text: / handwerksblatt.de

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