Gebäudereiniger haben einen abwechslungsreichen Job: Sie rücken nicht nur Drachen zu Leibe, sondern kämpfen auch mit großen Höhen.

Gebäudereiniger haben einen abwechslungsreichen Job: Sie rücken nicht nur Drachen zu Leibe, sondern kämpfen auch mit großen Höhen. (Foto: © roman023/123RF.com)

Gebäudereiniger werben mit Social-Media-Spot um Nachwuchs

Unternehmensführung

Am Tag des Handwerks wirbt der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks mit dem Spot "Auch Bock auf Drachenkampf?" gezielt um das Interesse junger Menschen.

Oliver, Rick und Daniel machen richtig Dampf. In dem knapp 40-sekündigen Film, der auf Youtube zu sehen ist, reinigen die drei Azubis der Niederberger-Gruppe ein Drachen-Kunstwerk auf einem Abenteuerspielplatz in Berlin-Wilmersdorf. Der Nachwuchswerbespot vermittelt: Teamwork, Handwerk und Hightech stehen im Vordergrund. "Wir wollen zeigen, dass Gebäudereinigung ein hochmoderner Dienstleistungsberuf ist. Gerade Fachkräften bieten sich beste Zukunfts-, Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten", so Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich.

Azubis erwerben in der dreijährigen Ausbildung umfassende Kenntnisse über die Art und Beschaffenheit von Gebäuden, Bauteilen und Oberflächen sowie über chemische Zusammenhänge und Materialien. Dazu kommt die Handhabung verschiedenster Maschinen, Technologien und die Anwendung nachhaltiger Reinigungsverfahren. "Auch Sensorik, Automation oder Co-Robotik werden künftig stärker eine Rolle spielen, also Themenfelder, die die Branche gerade für technikaffine Zielgruppen interessant macht", so Dietrich.

Dem Bundesinnungsverband zufolge steigen die Tariflöhne seit Jahren genauso wie die Azubivergütungen: Azubis im dritten Lehrjahr erhalten von 2020 an bundesweit 1.050 Euro pro Monat. Das Einstiegsgehalt für Gesellen liege je nach Bundesland oftmals über 2.500 Euro. Zudem biete sich etwa eine Weiterbildung zum Fachwirt im Hygienemanagement oder ein Meisterabschluss an. Bereits in jungen Jahren können Gesellen in der Objekt- oder Bereichsleitung Personalverantwortung übernehmen oder gar ein Unternehmen gründen.

Text: / handwerksblatt.de

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