Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (r.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank (l.), mit den StoneTec-Gründern Tim Dunkerbeck (2.v.l.) und Peter Hagdorn im K21 in Düsseldorf.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (r.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank (l.), mit den StoneTec-Gründern Tim Dunkerbeck (2.v.l.) und Peter Hagdorn im K21 in Düsseldorf. (Foto: © NRW.Bank / Ralph Sondermann)

Gründerpreis NRW geht an einen Fliesenlegerbetrieb

Die drei Sieger beim Gründerpreis NRW 2019 stehen fest. Die StoneTec GmbH, ein Fliesenlegerbetrieb aus Bocholt, belegte den dritten Platz. 150 Gründer hatten sich beworben.

Die drei Sieger beim Gründerpreis NRW 2019 stehen fest: Die Kryptographie-Experten Physec aus Bochum belegte den ersten Platz. Die Ch. Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim kam auf Platz zwei und der Fliesenlegerbetrieb StoneTec aus Bocholt wird Dritter. Insgesamt hatten sich rund 150 Jununternehmer um den begehrten Gründerpreis beworben.

Der Fliesenlegebetrieb StoneTec wurde 2014 von Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Tim Dunkerbeck und Maurermeister Peter Hagdorn gegründet. Das Unternehmen aus dem Münsterland nutzt Virtual-Reality-Technologie bei der Projektplanung mit seinen Kunden. Gleichzeitig gehen die Gründer  neue Wege, was die Bezahlung und Ausstattung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft.

Der dritte Platz geht an StoneTec aus Bocholt. Moderatorin Dorothee Breuer, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2. v. l.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank, zeichneten die beiden Preisträger Tim Dunkerbeck und Peter Hagdorn aus. Foto: © NRW.Bank / Ralph Sondermann
Der dritte Platz geht an StoneTec aus Bocholt. Moderatorin Dorothee Breuer, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2. v. l.) und Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank, zeichneten die beiden Preisträger Tim Dunkerbeck und Peter Hagdorn aus. Foto: © NRW.Bank / Ralph Sondermann

Mit Geld- und Sachspenden unterstützt die Firma StoneTec außerdem örtliche Sportvereine und eine Musikschule. "Damit ist StoneTec ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernes Handwerk heute in Nordrhein-Westfalen aussehen kann", betont die Jury.

Die Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann erklärte am Abend der Preisverleihung im Düsseldorfer Ständehaus (Museum K21): "Die Auswahl fiel uns wirklich schwer. Eigentlich hätten alle zehn nominierten Unternehmen einen Preis verdient."

Den Gründerpreis NRW vergeben das Wirtschaftsministerium NRW und die NRW.Bank. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert und würdigt besonders innovative und kreative Geschäftsideen. 

30.000 Euro für die Physec-Gründer

Die Preisträger des Gründerpreis NRW 2019: Tim Dunkerbeck, Peter Hagdorn (beide StoneTec, 3. Platz), Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann, Dr. Heiko Köpke und Dr. Christian Zenger (beide Physec, 1. Platz), NRW.Bank-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst und Christine Batsch (Ch.Batsch Verfahrenstechnik, 2. Platz). Foto: © NRW.Bank / Ralph Sondermann
Die Preisträger des Gründerpreis NRW 2019: Tim Dunkerbeck, Peter Hagdorn (beide StoneTec, 3. Platz), Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Christine Volkmann, Dr. Heiko Köpke und Dr. Christian Zenger (beide Physec, 1. Platz), NRW.Bank-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst und Christine Batsch (Ch.Batsch Verfahrenstechnik, 2. Platz). Foto: © NRW.Bank / Ralph Sondermann

Die Erstplatzierten, die Gründer von Physec, Dr. Heiko Koepke und Dr. Christian Zenger können sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Die IT-Experten entwickeln sichere Lösungen im Internet der Dinge (eng. Internet of Things, IoT) und bieten unter anderem eine Security-Plattform an.

Eine echte Erfolgsgeschichte: 2016 gegründet, beschäftigt das Physec heute bereits mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem starken Wachstum hat die Jury vor allem beeindruckt, dass auch Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen ihre Fähigkeiten in das multikulturelle Team einbringen.

"Die vielen spannenden Bewerbungen zeigen, wie innovativ Nordrhein-Westfalen ist. Physec ist ein würdiger Sieger und ein tolles Beispiel für das aufstrebende Gründerland. Das Unternehmen hat seine Ursprünge in der Ruhr-Universität Bochum. Das zeigt, welches enorme Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt", sagt Wirtschafts- und Digitalminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Platz zwei und 20.000 Euro Preisgeld sichert sich die Ch.Batsch Verfahrenstechnik aus Meckenheim. Das Unternehmen um Gründerin Christine Batsch ist spezialisiert auf den Bau und die Entwicklung von Destillationsanlagen für Lösungsmittel.

Außerdem werden Reinigungsanlagen für die metallverarbeitende Industrie gefertigt. Diese verbrauchen deutlich weniger Energie als viele vergleichbare Anlagen am Markt und helfen dabei, Ressourcen zu schonen.

Quelle: NRW.Bank

Text: / handwerksblatt.de

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